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IWF bekommt dringend benötigtes Darlehen

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Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 11. Oktober 2017 die Revision des Währungshilfegesetzes (WHG) per 1. November 2017 in Kraft gesetzt und beschlossen, dass die Schweiz dem Internationalen Währungsfonds (IWF) ein Darlehen von 8,5 Milliarden Franken gewährt.

Das Währungshilfegesetz (WHG) ermächtigt den Bund, Währungshilfe in Form von Darlehen, Garantieverpflichtungen und A-fonds-perdu-Beiträgen zu leisten. Die Revision des WHG wurde aufgrund von Veränderungen der Kreditvergabepraxis auf multilateraler Ebene notwendig. Die wichtigste Anpassung sieht eine Erhöhung der maximalen Laufzeit für die Währungshilfe von sieben auf zehn Jahre vor.

Mit der Inkraftsetzung der Revision werden die Voraussetzungen erfüllt, damit die Schweiz dem IWF ein bilaterales Darlehen mit zehnjähriger Rückzahlungsfrist gewähren kann. Der Bundesrat hat die Schweizerische Nationalbank (SNB) beauftragt, dem IWF ein Darlehen in der Höhe von 8,5 Milliarden Franken zu gewähren. Der Bund garantiert der SNB die fristgerechte Rückzahlung.

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