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Lebendspender werden finanziell besser abgesichert

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Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 18. Oktober 2017 entschieden, das revidierte Transplantationsgesetz und das Ausführungsrecht per 15. November 2017 in Kraft zu setzen. Mit den Änderungen werden Lebendspenderinnen und -spender finanziell besser abgesichert.

Jährlich spenden in der Schweiz etwa 100 bis 125 lebende Personen ein Organ und etwa 200 Personen Blut-Stammzellen. Diese Personen bedürfen bei Organspenden einer lebenslangen und bei der Spende von Blut-Stammzellen während zehn Jahren einer Nachsorge. Mit dem revidierten Transplantationsgesetz und der Transplantationsverordnung werden die gesetzlich festgelegte Nachsorge und Kostenübernahme durch die Versicherer und den Bund genauer geregelt.

Zudem sollen neu weitere Tätigkeiten mit Geweben und Zellen zur autogenen Transplantation (d.h. wenn einer Person eigenes Gewebe oder Zellen übertragen werden) meldepflichtig sein. Damit kann besser überprüft werden, ob die Qualitäts- und Sicherheitsstandards eingehalten werden. Die Aufsicht über diese Tätigkeiten wird vom BAG an Swissmedic übertragen.

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