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Kommission des Ständerates besucht die Elfenbeinküste

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Eine Delegation der Aussenpolitischen Kommission des Ständerates (APK-S) wird vom 30. Oktober bis 3. November 2017 nach Côte d’Ivoire (Elfenbeinküste) reisen. Mit diesem Besuch möchte die Delegation die bilateralen Beziehungen zwischen der Schweiz und Côte d’Ivoire pflegen und den Fokus der Reise auf die wirtschaftliche Entwicklung des Landes richten.

Die Schweiz und Côte d’Ivoire pflegen seit der Unabhängigkeit von 1960 freundschaftliche Beziehungen. Die Schweiz leistet einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung des Nahrungsmittelsektors und der Infrastruktur und ist ein bedeutender Investor und Akteur bei der humanitären Hilfe. Mit dem ersten Besuch einer APK-Delegation in Côte d’Ivoire sollen diese langjährigen Beziehungen weiter gestärkt werden. In Abidjan wird sich die Delegation hierfür mit dem Präsidenten und verschiedenen Mitgliedern der Nationalversammlung von Côte d’Ivoire sowie mit hochrangigen Mitgliedern der Exekutive austauschen.

Côte d’Ivoire ist ein wichtiger Wirtschaftsakteur in Westafrika und die Schweiz ist nach Frankreich und dem Vereinigten Königreich drittwichtigster ausländischer Investor im Land. Aus diesem Grund hat die Delegation bei der Ausarbeitung des Besuchsprogramms einen aussenwirtschaftlichen Schwerpunkt gesetzt. Während ihres Aufenthalts wird sich die Delegation unter anderem mit der Wertschöpfungskette in der Kakaoverarbeitung befassen und verschiedene Schweizer Unternehmen im Lebensmittelsektor besuchen. Des weiteren wird sie verschiedene Projekte in den Bereichen Gesundheit und Forschung besichtigen und sich ausserdem über die Aktivitäten der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft (CEDEAO) informieren.

Die Aussenpolitischen Kommissionen entsenden jedes Jahr je eine Delegation auf eine Auslandreise. Neben Kommissionspräsident Christian Levrat (SP, FR) setzt sich die Delegation zusammen aus Filippo Lombardi (CVP, TI), Vizepräsident, und den Ständeräten Damian Müller (FDP, LU), Hannes Germann (SVP, SH), Didier Berberat (SP, NE) und Jean-René Fournier (CVP, VS).

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