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Bundesrat Cassis reist nach Jordanien

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Vom 13. bis 15. Mai 2018 unternimmt Bundesrat Ignazio Cassis seine erste Reise in den Mittleren Osten. Im Zentrum seines Besuchs in Jordanien stehen ein Treffen mit Aussenminister Ayman Safadi in Amman und der Besuch des palästinensischen Flüchtlingslagers in Jerash, wo er mit Mitgliedern eines Schülerparlaments zusammentrefefn wird.

Jordanien ist von den Folgen mehrerer Konflikte in der Region betroffen, hat eine grosse Zahl von Flüchtlingen bei sich aufgenommen und zeigt zugleich eine grosse politische Stabilität. Bundesrat Cassis unterstreicht mit dem Treffen mit Aussenminister Safadi am 14. Mai 2018 die Bedeutung Jordaniens für die Schweizer Aussenpolitik und auch die wichtige Rolle des Landes für die Region. Themen des bilateralen Gesprächs werden die aktuelle Lage in der Region sowie die bilateralen Beziehungen zwischen der Schweiz und Jordanien sein.

Bereits am Abend vor diesem Treffen nimmt Bundesrat Cassis an der Eröffnung des neuen Gebäudes der Schweizer Botschaft in Amman teil. In der integrierten Botschaft werden künftig die politische und konsularische Abteilung sowie die Entwicklungszusammenarbeit unter einem Dach vereint arbeiten. Neben der politischen Kooperation unterstützt die Schweiz Jordanien unter anderem bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise, bei der Sicherstellung der Grundversorgung und bei der Wasserbewirtschaftung. Die Zusammenarbeit unter einem Dach stärkt die Kohärenz des Schweizer Engagements und die Zusammenarbeit mit Jordanien.

Nach dem Gespräch mit Aussenminister Safadi wird Bundesrat Cassis am 14. Mai ins Flüchtlingslager von Jerash im Nordwesten Jordaniens reisen. Das Flüchtlingslager wird vom UNO-Hilfswerk für palästinensische Flüchtlinge (UNRWA) geführt. Der Vorsteher des EDA wird bei seinem Besuch vom Generalkommissar der UNRWA, dem Schweizer Pierre Krähenbühl, begleitet und wird in Jerash mit Mitgliedern eines Schülerparlaments über Fragen der Bildung und Zukunftsperspektiven diskutieren.
 
Ausserdem wird Bundesrat Cassis die Ruinenstätte von Petra besuchen. Die einstige Hauptstadt des Reiches der Nabatäer wurde Anfang des 19. Jahrhunderts vom Schweizer Arabienreisenden Jean-Louis Burckhardt aus europäischer Sicht wiederentdeckt. Seit 1988 helfen Archäologinnen und Archäologen der Universität Basel an der Erforschung von Petra mit.

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