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Zersiedlungsinitiative zur Ablehnung empfohlen

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Die Umweltkommission des Nationalrates hat die Zersiedlungsinitiative zur Ablehnung empfohlen.

Die Volksinitiative «Zersiedelung stoppen – für eine nachhaltige Siedlungsentwicklung» (Zersiedlungsinitiative verlangt, die weitere Ausdehnung der Bauzonen zu stoppen und ausserhalb der Bauzone nur noch Bauten für die bodenabhängige Landwirtschaft oder standortgebundene Bauten von öffentlichem Interesse zu bewilligen. Die Kommission ist der Auffassung, dass die in der Initiative vorgesehenen Einschränkungen übertrieben sind, insbesondere was die Landwirtschaftszonen betrifft. Ihrer Meinung nach hätte eine Beschränkung auf die bodenabhängige Landwirtschaft schwerwiegende Folgen für die Schweiz, namentlich in Bezug auf den Import von Agrarprodukten.

In den Augen der Kommission geht die Initiative zu weit, weshalb sie mit 19 zu 4 Stimmen bei 2 Enthaltungen beantragt, diese zur Ablehnung zu empfehlen. Sie hat sich zudem mit 18 zu 3 Stimmen bei 4 Enthaltungen gegen ein Eintreten auf einen direkten Gegenentwurf ausgesprochen. Eine Minderheit beantragt, die Volksinitiative zur Annahme zu empfehlen. Eine zweite Minderheit möchte, dass ein direkter Gegenentwurf unterbreitet wird, der sich darauf beschränkt, die Ausdehnung der Gesamtfläche von ausserhalb der Bauzone liegenden Bauten zu verbieten.

 

Sieht es bald in der ganzen Schweiz so aus wie in Verbier im Kanton Wallis? Bild: © vladacanon

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