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Behandlungsgebühr bei Arzt- und Spitalbesuchen geplant

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Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrates gab zwei parlamentarischen Initiativen Folge, die zum Ziel haben, unnötige medizinische Konsultationen einzudämmen und so die Krankenversicherung zu entlasten.

Mit 17 zu 7 Stimmen gab sie der Parlamentarischen Initative "Gebühr für Bagatellfälle in der Spitalnotaufnahme" Folge, die für den Eintritt in den Spitalnotfall grundsätzlich eine Gebühr von etwa 50 Franken vorsieht. Bei Kindern und Jugendlichen sowie in Fällen einer ärztlichen Zuweisung oder nachfolgenden stationären Behandlung würde die Gebühr entfallen.

Mit 12 zu 9 Stimmen bei 2 Enthaltungen gab die Kommission auch der Pa. Iv. "Selbstverantwortung im Gesundheitswesen stärken" Folge, welche eine Gebühr die bei jeder neuen Konsultation in einer Arztpraxis oder einem Spitalambulatorium vorsieht, wobei Ausnahmen möglich wären.

In einem nächsten Schritt wird die Schwesterkommission des Ständerates zu den Initiativen Stellung nehmen.

 

Bild: © ginasanders

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