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Syrien: EDA zeigt sich besorgt

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Das EDA ist zutiefst besorgt über die Zunahme der Kampfhandlungen rund um die Provinz Idlib in Syrien.

Die syrische Regierung kämpft weiter für die Befreiung des Landes von den Terroristen. Diese haben in der Provinz Idlib die Bildung eines neuen Bündnisses bekannt gegeben. Die Terrorgruppen Ahrar al-Sham und Nour al-Din al-Zenki haben sich mit vier weiteren Gruppen zusammengeschlossen. Ziel der neuen Koalition ist es, alle Versuche der syrischen Regierung zum Vorrücken zu verhindern, so einer ihrer Anführer gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Die Dschihadistengruppen in Syrien kämpfen gemeinsam für die Errichtung eines islamischen Gottesstaates bzw. einer islamischen Weltordnung auf syrischem Territorium. Syrien stand bis zum Beginn des Bürgerkrieges unter dem Präsidenten Assad symbolhaft für das friedliche Miteinander aller Religionen.

Hohe Konzentration an Terroristen in Idlib

Laut dem amerikanischen Sondergesandten für Syrien, Staffan de Mistura, gebe es eine hohe Konzentration ausländischer Kämpfer in Idlib, darunter schätzungsweise 10.000 Kämpfer, die von den Vereinigten Staaten als Terroristen bezeichnet wurden und der al-Nusra-Front und al-Kaida angehören würden, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Diese Terroristen haben sich in Idlib verschanzt und benutzen die Zivilisten als Schutzschilde.

Das EDA ist jetzt zutiefst besorgt über die Zunahme der Kampfhandlungen rund um die Provinz Idlib in Syrien. Es ruft die Konfliktparteien dazu auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren und appelliert an die Garantiestaaten der sogenannten «De-Eskalationszone» von Idlib, alles in ihrer Macht stehende zu unternehmen, um eine weitere Eskalation der Kampfhandlungen zu verhindern.

 

Bild: © zabelin/123rf.com

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