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Erleichterte Einbürgerung stösst auf wenig Begeisterung

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Von rund 25 000 jungen Ausländerinnen und Ausländern, die zur dritten Generation gezählt werden, haben im ersten Jahr nur 12 Prozent ein Interesse an der Einbürgerung gezeigt. 88 Prozent konnten sich bisher nicht überwinden.

Von den 1065 Anträgen entfallen knapp 80% auf Staatsangehörige aus vier Ländern: Italien, Türkei, Kosovo und Spanien. 55% der Gesuche wurden von EU/EFTA-Staatsangehörigen gestellt, bei den Eingebürgerten entfielen 72% auf EU/EFTA-Staatsangehörige.

Zwei Drittel der Einbürgerungsgesuche stammten von Jugendlichen aus sechs Kantonen. Hierbei handelt es sich um Kantone mit einem überdurchschnittlich hohen Anteil an Personen ausländischer Staatsangehörigkeit, die die Voraussetzungen für die Einbürgerung erfüllen. Die kantonalen Einbürgerungsgesetze von fünf dieser Kantone werden als restriktiv eingestuft. Der Bericht legt nahe, dass mit der erleichterten Einbürgerung einbürgerungswilligen Jugendlichen und jungen Erwachsenen eine Möglichkeit gegeben wurde, der restriktiven kantonalen Gesetzgebung zu umgehen.

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