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Uhrmacherhandwerk soll Kulturerbe der UNESCO werden

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Die Kandidaturen des Uhrmacherhandwerks und der Kunstmechanik wurden offiziell der UNESCO für eine Aufnahme in die Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit vorgelegt. Die Schweiz hat das Dossier in Zusammenarbeit mit Frankreich eingereicht.

Das Uhrmacherhandwerk und die Kunstmechanik umfassen die Uhrmacherkunst entlang des Jurabogens von Genf bis Schaffhausen und die für die Region Sainte-Croix charakteristische Herstellung von Musikautomaten und Spieldosen. Dieses Handwerk zwischen Wissenschaft, Kunst und Technik verbindet individuelle und kollektive Kompetenzen der Theorie und Praxis im Bereich der Mechanik und der Mikromechanik. Die traditionellen und zugleich innovativen Handwerkstechniken werden in diesem französisch-schweizerischen Gebiet von zahlreichen Kunsthandwerkerinnen und Kunsthandwerkern, Unternehmen, Schulen, Museen und Vereinen vermittelt.

Auch wenn das Uhrmacherhandwerk und die Kunstmechanik in erster Linie eine wirtschaftliche Bedeutung haben, so prägten sie doch auch die Architektur, die Stadtbilder und die sozialen Gegebenheiten in den betroffenen Regionen. Sie verfügen über eine ganz eigene Symbolik, in der Präzision, Raffinesse und Zeitlichkeit eng miteinander verbunden sind und einen wesentlichen Einfluss auf die lokalen und regionalen Identitäten ausüben. Von Vorteil für die Kandidatur sind auch ihr Bezug zur 2009 in die Welterbeliste aufgenommenen Stadtlandschaft Uhrenindustrie La Chaux-de-Fonds/Le Locle und ihr grenzüberschreitender Charakter.

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