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Nur zwei Wochen Urlaub für Väter

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Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Ständerates (SGK-SR) hat ihren Gegenvorschlag zur Volksinitiative für einen Vaterschaftsurlaub verabschiedet. Die Väter sollen nach der Geburt des Kindes zwei Wochen Urlaub beziehen können und in dieser Zeit 80 Prozent ihres Lohns erhalten.

Die Kommission nahm die Ergebnisse der Vernehmlassung über ihren Gegenvorschlag zur Volksinitiative Für einen vernünftigen Vaterschaftsurlaub - zum Nutzen der ganzen Familie zur Kenntnis. Der indirekte Gegenentwurf sieht einen zweiwöchigen bezahlten Urlaub vor, den der Vater innerhalb von sechs Monaten ab der Geburt am Stück oder tageweise beziehen kann. Finanziert werden soll der Vaterschaftsurlaub wie die Mutterschaftsentschädigung über die Erwerbsersatzordnung.

Die Kommission hielt an ihrem Entwurf fest und nahm ihn in der Gesamtabstimmung mit 7 zu 3 Stimmen bei 1 Enthaltung an. Eine Minderheit beantragt, nicht darauf einzutreten. Nun kann der Bundesrat zum Gegenvorschlag Stellung nehmen. Mit 8 zu 4 Stimmen beantragt die Kommission ihrem Rat, die Volksinitiative zur Ablehnung zu empfehlen. Eine Minderheit empfiehlt sie zur Annahme. Beide Geschäfte sind damit behandlungsreif für die Sommersession.

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