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Auswirkungen der Trinkwasserinitiative wären negativ

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Eine Annahme der Trinkwasserinitiative würde vor allem Betriebe mit Spezialkulturen wie Obst oder Weinbau, gewissen Ackerkulturen sowie Geflügel‐ und Schweineproduktion zwingen, auf Direktzahlungen zu verzichten und aus dem ökologischen Leistungsnachweis auszusteigen oder die Produktion aufzugeben.

Sechs Betriebe ziehen es gemäss der Studie vor, auf Direktzahlungen zu verzichten, um die Forderungen nicht erfüllen zu müssen. Zu dieser Gruppe gehören zum einen spezialisierte Betriebe mit Spezialkulturen wie Obstoder Wein. Für diese würde der vollständige Verzicht auf Pflanzenschutzmittel erhebliche Ertragseinbussen und nicht tragbare Produktionsrisiken mit sich bringen. Ebenfalls auf Direktzahlungen verzichten, um die Produktion aufrechtzuerhalten, würden Schweine‐ und Geflügelhalter.

Für die meisten ist es unrealistisch, die Nutztiere ausschliesslich mit auf dem Betrieb produzierten Futter zu füttern. Die Analyse bestätigt, dass die Annahme der Trinkwasserinitiative einen erheblichen Teil der landwirtschaftlichen Betriebe aus dem Direktzahlungssystem verdrängen würde. Das wirft die zentrale Frage auf: Welche Konsequenzen hätte die Trinkwasserinitiative auf den Verbrauch von Pflanzenschutzmitteln, wenn sich die grossen Verbraucher ihr gar nicht unterwerfen und dafür aus dem ökologischen Leistungsnachweis aussteigen? Herausforderungen anders angehen

Für den SBV zeigt die Studie, dass die Forderungen der Trinkwasserinitiative zu extrem sind und nicht zum gewünschten Resultat führen. Die Auswirkungen der Initiative auf die Umwelt wären insgesamt negativ.

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