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Bundespräsident Maurer feiert in Polen

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Die Schweiz und die nach dem Ersten Weltkrieg wiedergegründete Republik Polen haben vor 100 Jahren diplomatische Beziehungen aufgenommen. Aus Anlass dieses Jubiläums ist Bundespräsident Ueli Maurer am Dienstag, 14. Mai 2019, nach Warschau gereist, wo er vom polnischen Staatsoberhaupt Andrzej Duda empfangen wurde.

Auf der Agenda des offiziellen Gesprächs standen die bilateralen Beziehungen und hier insbesondere die Zusammenarbeit in den Bereichen Bildung, Forschung und Innovation sowie in Finanz- und Wirtschaftsthemen. Die Schweiz und Polen arbeiten im Rahmen der «Bretton Woods»-Institutionen eng zusammen und gehören im Internationalen Währungsfonds (IWF) und bei der Weltbank zur gleichen Ländergruppe.

Zur Sprache kam auch die Kooperation im Rahmen des schweizerischen Erweiterungsbeitrags, sowie der Entscheidprozess hinsichtlich eines zweiten Schweizer Beitrags an ausgewählte EU-Mitgliedsstaaten. Bundespräsident Maurer erläuterte zudem den aktuellen Stand der Beziehungen der Schweiz zur Europäischen Union und informierte seinen Gesprächspartner über die Ergebnisse der Konsultationen zum institutionellen Abkommen und das weitere Vorgehen. Des Weiteren tauschten sich die Delegationen über die europäische Sicherheitspolitik aus. Als wichtiges Zeugnis der schweizerisch-polnischen Freundschaft nannten beide Seiten die historische Bedeutung des Polenmuseums im Schloss Rapperswil.

Neben Präsident Duda traf Bundespräsident Maurer in Warschau auch den Präsidenten der Abgeordnetenkammer (Sejm). Zum zeremoniellen Teil des Programms gehörte die Niederlegung eines Kranzes am Grab des Unbekannten Soldaten. Die Jubiläumsfeier, die zugleich den Sprung ins nächste Jahrhundert der bilateralen Beziehungen illustrierte, fand in der Alten Orangerie im Łazienki-Park statt. Der Bundespräsident und Präsident Duda empfingen zu diesem Anlass neben anderen Repräsentanten beider Länder die Skispringer Kamil Stoch und Andreas Küttel.

 

Bild: © Zefart/123rf.com

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