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Arbeitsbeschaffung für sozialpädagogische Fachleute

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Die Asylindustrie wächst und wächst und scheint ein lukratives Geschäft zu sein, vor allem weil man selbst dafür nicht die Kosten tragen muss und sich stattdessen am Geld der Steuerzahler gütlich tut. Das Staatssekretariat für Migration (SEM) setzt eine Reihe von Massnahmen um, damit unbegleitete minderjährige Asylsuchende (UMA) kind- und altersgerecht untergebracht und betreut werden können. Künftig kümmern sich in allen Bundesasylzentren mit Verfahrensfunktion sozialpädagogische Fachleute um unbegleitete minderjährige Asylsuchende.

So wird zunächst eine externe Fachperson zur Erarbeitung eines umfassenden Schutz- und Notfallkonzepts beauftragt. Für alle Bundesasylzentren werden zusätzliche sozialpädagogische Fachpersonen rekrutiert. Neu werden bei allen relevanten Betreuungsgesprächen unabhängige Dolmetscher anwesend sein.

Weiter wird eine Reihe organisatorischer Massnahmen ergriffen, um Schnittstellen und Arbeitsabläufe zu verbessern - namentlich bei der Zusammenarbeit des SEM mit der Rechtsvertretung, dem Betreuungsdienstleister und den Kindern- und Erwachsenenschutzbehörden sowie beim Übertritt der UMA von der Obhut des Bundes in die Kantone. Die kantonalen Behörden erhalten künftig zu jedem UMA ein Dossier, in dem die bis zu diesem Zeitpunkt zuständige sozialpädagogische Fachperson Empfehlungen für die weitere Betreuung festhält.

Das neue Betreuungs- und Unterbringungskonzept für UMA wird in allen sechs Asylregionen ab 1. Januar 2020 umgesetzt.

 

Bild: © radekprocyk

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