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Schweiz darf Schweinefleisch nach China exportieren

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Bundesrat Guy Parmelin, Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF), hat am 14. Juni 2019 den chinesischen Vize-Minister Zhang Jiwen von der chinesischen Zollverwaltung (General Administration of Customs of China) zu einem Arbeitsbesuch in Bern empfangen. Gegenstand des Treffens waren der Export von Schweizer Schweinefleischprodukten nach China sowie die Vertiefung der technischen Zusammenarbeit.

Anlässlich seines Besuches teilte Vize-Minister Zhang Jiwen die Registrierung von fünf Schweizer Fleischverarbeitungsunternehmen mit. Die Registrierung ist Voraussetzung für den Export von Schweinefleischprodukten, welche in China als Delikatessen beliebt sind.

China ist eine interessante Exportdestination für qualitativ hochwertige Schweizer Lebensmittel. Für den Export müssen die Produkte die gesetzlichen Anforderungen des Importlandes erfüllen, wofür die exportinteressierten Betriebe ein Registrierungs- und Inspektionsverfahren durchlaufen müssen. Die Registrierung der Fleischverarbeitungsunternehmen ist das Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen den betroffenen Unternehmen, dem Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV, den kantonalen Vollzugsbehörden, dem Staatssekretariat für Wirtschaft SECO und den zuständigen chinesischen Behörden. Diese Zusammenarbeit wurde mit dem Freihandelsabkommen zwischen der Schweiz und China, das 2014 in Kraft trat, intensiviert. Freihandelsabkommen verbessern den Marktzugang von Schweizer Produkten. Davon profitieren auch Lebensmittel und Agrargüter.

Bundesrat Guy Parmelin und Vize-Minister Zhang Jiwen unterzeichneten eine gemeinsame Absichtserklärung, welche eine Vertiefung der Zusammenarbeit in Bereichen der Sicherheit und Rückverfolgbarkeit von Lebensmitteln und Industrieprodukten sowie in der Pflanzenquarantäne vorsieht. Bereits heute führen die beiden Länder in verschiedenen Bereichen einen intensiven Austausch auf technischem Niveau.

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