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Anzahl der Staustunden hat leicht abgenommen

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Zum ersten Mal seit längerem nahm die Anzahl Staustunden im letzten Jahr leicht ab. Trotzdem stossen viele Nationalstrassen regelmässig an ihre Kapazitätsgrenzen. Das geht aus dem Verkehrsflussbericht des Bundesamts für Strassen (ASTRA) hervor.

Die Fahrleistung des gesamten Verkehrs auf den Nationalstrassen nahm 2018 um 0.1 Prozent zu (2017: plus 2 Prozent). Insgesamt wurden 27 696 Millionen Kilometer zurückgelegt, was gut 67‘500-mal der Entfernung zwischen der Erde und dem Mond entspricht. Auch 2018 wurden mehr als 40 Prozent des gesamten Strassenverkehrs auf den Nationalstrassen abgewickelt, beim Güterverkehr waren es mehr als 70 Prozent, obwohl die Nationalstrassen nur rund 2.6 Prozent des gesamten Strassennetzes umfassen.

Am stärksten belastet waren die Nationalstrassen A1 zwischen Genf und Lausanne sowie zwischen Bern und Winterthur und die A2 im Raum Basel.

Stauaufkommen 2018

Der Verkehr staute sich auf dem Nationalstrassennetz während insgesamt 25 366 Stunden. Dies entspricht einer Abnahme um knapp zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr (2017: +7.4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr).

Mit Abstand die häufigste Ursache für Staus blieb auch 2018 die Verkehrsüberlastung: Gut 87 Prozent der Staustunden waren darauf zurückzuführen. Gut 10 Prozent der Staus entstanden wegen Unfällen, rund 1.5 Prozent wegen Baustellen. Pannen, Fahrzeugbrände oder Unwetter waren für rund ein Prozent der Staustunden verantwortlich.

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