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Neue Tiefstwerte bei den Hypothekarzinsen

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Der Hypotheken-Index von moneyland.ch fällt seit Oktober 2018 ungebremst von einem Tief ins nächste. Am 9. Juli 2019 verzeichnete er neue Tiefstwerte von 0.96% für fünfjährige und 1.08% für zehnjährige Festhypotheken. Dies entspricht einer durchschnittlichen Zinssenkung von 20% für fünfjährige beziehungsweise 35% für zehnjährige Festhypotheken innerhalb der letzten 9 Monate.

Am 15.10.2018 betrug der durchschnittliche Richtzinssatz der fünfjährigen Festhypotheken noch 1.19%, danach sanken die Zinsen um insgesamt 0.23 Prozentpunkte auf 0.96% (Stand  09.07.2019).  Die  zehnjährigen  Festhypotheken  sanken  im  gleichen  Zeitraum  um  0.62 Prozentpunkte auf 1.08%. «Dies entspricht einem prozentualen Zins-Rückgang von 35% seit Mitte Oktober 2018», so Felix Oeschger, Analyst bei moneyland.ch.
 
Allzeittief bei Festhypotheken
 
Auch bei Festhypotheken mit kurzen und besonders langen Laufzeiten notiert der Hypotheken-Index von moneyland.ch gegenwärtig auf einem Allzeittief. So beträgt der durchschnittliche Zinssatz für eine  zweijährige Festhypothek gerade noch 0.91%. Für eine 15-jährige Hypothek bezahlt man nur noch 1.37%  pro  Jahr.  «Noch  nie  war  es  in  der  Schweiz  so  günstig,  Hypotheken  aufzunehmen»,  so Benjamin Manz, Geschäftsführer von moneyland.ch.
 
Zins-Unterschiede weiterhin hoch
 
Zwischen den einzelnen Schweizer Banken und Versicherern gibt es trotz allgemein tiefen Zinsen deutliche Kostenunterschiede. Die Zinssätze von fünfjährigen Festhypotheken schwanken je nach Anbieter zwischen 0.54% und 1.20%, die Zinssätze von zehnjährigen Hypotheken zwischen 0.83% und 1.30%. Die teuersten Hypotheken können doppelt so viel kosten wie die günstigsten. Online-Hypotheken gehören weiterhin zu den günstigsten Angeboten.

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