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Torf-Ausstieg schreitet voran

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Um den Einsatz von Torf in der Schweiz zu vermindern, haben Vertreter des produzierenden Gartenbaus, des Gartenhandels und der Erdenhersteller eine Absichtserklärung unterschrieben. Sie verpflichten sich freiwillig, bis 2030 den Torfanteil in der Produktion von Pflanzen auf 5 Prozent zu vermindern.

In der Schweiz stehen Moore seit 1987 unter Schutz, und es darf hierzulande kein Torf mehr abgebaut werden. Damit werden die durch den Torfabbau entstehenden Umweltschäden insbesondere bei der Biodiversität in der Schweiz vermieden Um die Umweltschäden zu vermindern, die durch den Import von Torf im Ausland anfallen, hatte der Bundesrat 2012 das Torfausstiegskonzept verabschiedet. Das Konzept sieht vor, dass die Branchen in einer ersten Phase mit freiwilligen Massnahmen aktiv werden.

Im Sommer 2019 haben Vertreterinnen und Vertreter des produzierenden Gartenbaus, Gartenhandels und der Erdenhersteller eine freiwillige Absichtserklärung unterzeichnet. In dieser verpflichten sie sich, den Torfanteil in der Produktion und im Angebot von Zierpflanzen, Zimmerpflanzen, Stauden und Zierhölzern bis 2025 auf maximal 50 Prozent und bis 2030 auf maximal 5 Prozent zu vermindern. Erreicht werden soll dies durch den schrittweisen Ersatz von Torf bei der Herstellung von Erdsubstraten und durch den Verzicht auf den Verkauf von Pflanzen, welche mit Hilfe von Torf angebaut werden.

Dies ist die zweite Absichtserklärung, im Sommer 2017 hatten sich die Marktteilnehmer bereits dazu verpflichtet, bis 2020 den Torfanteil in Sackerden freiwillig auf maximal 5 Prozent zu vermindern.

 

Foto: © theoneandonlynadine/CC-BY-SA-2.0

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