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Mehr Kinokomplexe, weniger Besucher

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Die langfristigen Trends in der Schweizer Kinolandschaft zeigen eine deutliche Zunahme bei der Anzahl Kinokomplexen: sie ersetzen mehr und mehr die Einsaalkinos. Beim Angebot an Filmen ist ebenfalls ein Zuwachs zu verzeichnen, auch wenn viele nur punktuell vorgeführt werden. Rückläufig sind hingegen die jährlichen Kinoeintritte, und auch 3D-Filme lockten jüngst kein zusätzliches Publikum an. Dies zeigt die neuste Taschenstatistik des Bundesamtes für Statistik (BFS) zum Thema Kinoinfrastruktur, Filmangebot und Kinoeintritte in der Schweiz

Die Anzahl Kinoeintritte sank seit 1980 von 21 Millionen auf einen Tiefstwert von knapp 12 Millionen im Jahr 2018. Am stärksten sanken die Eintritte in den Achtzigerjahren, als sie erstmals die 15-Millionen-Marke unterschritten.

Die Eintritte pro Einwohnerin und Einwohner sanken von 3,3 im Jahr 1980 auf 1,4 Eintritte im Jahr 2018. Die Schweiz liegt mit diesem Wert im europäischen Mittelfeld. Im Vergleich der Sprachregionen hat über den gesamten Zeitraum die französischsprachige Schweiz die höchsten Pro-Kopf-Werte (aktuell 1,8).

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