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Öffentliche Haushalte mit hohen Überschüssen

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In den Jahren 2018 bis 2020 präsentiert sich die Finanzlage der öffentlichen Haushalte erfreulich positiv.

Bund, Kantone und Sozialversicherungen können teilweise hohe Überschüsse erzielen. Die Gemeinden dürften nach mehreren Jahren im defizitären Bereich erstmals wieder schwarze Zahlen schreiben. Angesichts dieser günstigen Lage können in den nächsten Jahren vor allem Bund, Kantone und Sozialversicherungen von einer Entschuldung ausgehen. Dies zeigen die neuen Zahlen der Finanzstatistik der Eidgenössischen Finanzverwaltung.

Mit einer Überschussquote von 1,2% des nominalen Bruttoinlandprodukts (BIP) schlossen die öffentlichen Haushalte 2017 zum dritten Mal in Folge positiv ab.  Bund, Kantone und Sozialversicherungen erzielten Überschüsse, wobei der Bund mit 0,8% mit Abstand den höchsten Saldo ausweist. Das Ergebnis der Gemeinden lag knapp unter null.

Dank der guten Konjunkturentwicklung profitierten sowohl der Bund als auch die Kantone 2018 von hohen Fiskalerträgen und erzielten grosse Überschüsse. Beide erreichen voraussichtlich die höchsten Überschussquoten seit 2008. Beim Bund lag die Quote mit 0,8% auf dem Niveau des Vorjahres, bei den Kantonen werden 0,5% erwartet, nach 0,3% im Vorjahr. Auch für die Gemeinden  und  Sozialversicherungen  rechnet  die  Finanzstatistik  mit  positiven  Saldi.

Insgesamt resultierte für den Gesamtstaat eine Überschussquote von 1,4%. Auch 2019 und 2020 dürfte der Gesamtstaat mit jeweils 1,1% einen hohen Überschuss ausweisen.  Dabei werden voraussichtlich alle  Teilsektoren positive Saldi erzielen.

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