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Bundesrat lässt Bedrohung durch seine Gäste üben

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Sicherheitsstbehörden sollen den Umgang mit den Leuten üben, die vom Bundesrat in die Schweiz geholt wurden und mit denen er die Bevölkerung bewusst der Lebensgefahr aussetzt. Während der 52-stündigen Übung werden die bestehenden Sicherheitsstrukturen und -prozesse der Schweiz im Falle einer lang anhaltenden terroristischen Bedrohung auf die Probe gestellt

Schweizweit werden rund 70 Organisationen (Stäbe, Bundesstellen, Kantone, Städte und kritische Infrastrukturen) einen Beitrag zur Stabsrahmenübung leisten. Die SVU 19 soll überprüfen, wie die involvierten Sicherheitsorganisationen einen Krisenfall bewältigen können und wie sie in einer angespannten Terrorbedrohungslage zusammenarbeiten. Das Szenario ist eine lang anhaltende Terrorbedrohung durch Angriffe gegen kritische Infrastrukturen, erpresserische Forderungen und drohende Anschläge.

Die enge Zusammenarbeit mit dem Nachrichtendienst des Bundes ermöglichte die Erarbeitung eines realistischen Szenarios, das den Teilnehmenden gestaffelt in vier Lageberichten von April 2018 bis September 2019 unterbreitet wurde. In den sechs Monaten zwischen den periodischen Berichten konnten die Beteiligten jeweils ihre Planungen und Strategien anpassen, auf allen Ebenen die notwendigen Massnahmen ergreifen und sich auf den nächsten Bericht vorbereiten. In jedem Bericht wurden neue komplexe Situationen hinzugefügt und so ausser dem Bund und den Kantonen auch die Betreiber kritischer Infrastrukturen dazu veranlasst, sich innerhalb begrenzter Zeit entsprechend anzupassen.

Um die Bedürfnisse der verschiedenen Partner zu veranschaulichen, wurde die SVU 19 in vier Teilprojekte unterteilt: Bevölkerungsschutz, Polizei, Armee und Krisenkommunikation. Die Übenden werden an ihren gewohnten Arbeitsplätzen arbeiten, während die Übungsleitung von einem Ad-hoc-Operationszentrum in der Berner Kaserne aus die Übung schweizweit unter Einbezug aller beteiligten Organisationen leitet.

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