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Analyse: Altersvorsorge hat grossen Reformbedarf

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In ihrem jüngsten Bericht zur Wirtschaftspolitik der Schweiz empfiehlt die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit (OECD) eine dringende Reform der Altersvorsorge.

Der Schwerpunkt des OECD-Berichts bildet die Analyse der volkswirtschaftlichen Auswirkungen der Alterung. Gemäss der OECD bietet die Schweizer Altersvorsorge derzeit angemessene Einkommen im Alter. Insbesondere aufgrund der steigenden Lebenserwartung seien Reformen des Systems aber unumgänglich. Mangelnde Reformen würden das Wirtschaftswachstum dämpfen und die öffentlichen Finanzen stark belasten.

Die OECD empfiehlt in einem ersten Schritt Rentenalter 65 für beide Geschlechter. In einem zweiten Schritt soll das Rentenalter schrittweise auf 67 erhöht werden und danach an die Lebenserwartung geknüpft werden. Zudem wird empfohlen, den Umwandlungssatz der zweiten Säule zu senken und ihn künftig auf dem Verordnungsweg festzulegen. Ergänzend empfiehlt sie verschiedene Massnahmen zur Förderung der Erwerbstätigkeit bis ins Rentenalter und darüber hinaus.

Die OECD analysiert im Zusammenhang mit der Alterung der Gesellschaft auch das Schweizer Gesundheitssystem. Hier empfiehlt sie neben der Weiterführung der Massnahmen zur Kostendämpfung eine Verbesserung der Alterspflege. 

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