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Bau der zweiten Strassenröhre am Gotthard genehmigt

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Das Eidgenössische Departement fürUmwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) hat das Ausführungsprojektfür den Bau der zweiten Gotthardröhre geprüft und diePlangenehmigungsverfügung unter Auflagen erteilt.

Das UVEK hat das vom ASTRA erarbeitete Ausführungsprojekt sowie die damit verbundenen Einsprachen geprüft und die Plangenehmigungsverfügung erteilt. Das Ausführungsprojekt konkretisiert die vom Bundesrat im Rahmen des Generellen Projekts festgelegte Planung.

Beim Bau der zweiten Gotthardröhre fallen insgesamt rund 6,3 Millionen Tonnen Ausbruchmaterial an. Der grösste Teil davon kann wiederverwendet werden: Rund 2,8 Millionen Tonnen Gestein werden für die Verbesserung und Renaturierung der Flachwasserzone im Urnersee verwendet, rund 2,5 Millionen Tonnen werden in Airolo für Anpassungen des Geländes genutzt.

Zudem wird der Autobahnanschluss Airolo umgestaltet und die Autobahn auf einer Länge von 1000 Meter überdeckt. Das entspricht einem Anliegen der Gemeinde Airolo und des Kantons Tessin. Es trägt dazu bei, das Landschaftsbild aufzuwerten und zusätzliche Flächen zu schaffen, welche als ökologische Ersatzmassnahme dienen.

Die Kosten für den Bau der zweiten Gotthardröhre belaufen sich gemäss aktueller Budgetierung auf rund 2,053 Milliarden Franken (plus/minus 15 Prozent, exkl. MwSt.). Das entspricht den Angaben, die der Volksabstimmung zu Grunde lagen. Als nächstes folgt die Erarbeitung des Detailprojekts, das alle bautechnischen Einzelheiten umfasst und die Grundlage für die Ausschreibung und die Vergabe der Bauarbeiten bildet.

Die Bauarbeiten für die zweite Tunnelröhre dauern etwa sieben Jahre. Der Vortrieb erfolgt zeitgleich mit je einer Tunnelbohrmaschine ab Airolo und Göschenen. Gemäss aktuellem Stand der Planung sollte die zweite Röhre ca. Mitte 2029 in Betrieb gehen können. Anschliessend wird die bestehende Röhre während rund drei Jahren saniert. Ab 2032 stehen beide Tunnel zur Verfügung.

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