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Zahl der Sicherheitskräfte hat stark zugenommen

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Insgesamt hat die Zahl der Sicherheitskräfte (ohne Armee) von 2011 – 2016 um 11,5% doppelt so stark zugenommen, während das Wachstum der Wohnbevölkerung halb so hoch war (5,8%).

Die jüngste Entwicklung (2011–2016) zeigt im privaten Sektor eine schnellere Zunahme der Sicherheitskräfte (+20,5%) als im öffentlichen Sektor (+8%). Gleichzeitig sind die in der inneren Sicherheit eingesetzten Bestände der Armee zurückgegangen (–4%). Der Bestand der Sicherheitskräfte (ohne Armee) hat somit gesamthaft stärker zugenommen (+11,5%) als die Wohnbevölkerung (+5,8%). Die Polizeikräfte der Kantone, der Gemeinden und des Bundes sind zwischen 2011 und 2018 zusammengenommen um 14,7% gewachsen, wobei der Anstieg bei den administrativen Stellen höher ausfiel als bei den Polizistinnen und Polizisten im engeren Sinne (+11,6%). Diese allgemeine Entwicklung lässt sich auf das Bevölkerungswachstum, die Notwendigkeit zu einer 24-Stunden-Präsenz im urbanen Raum und die Zunahme von Grossveranstaltungen zurückführen.

Höhere Polizeidichte in Grenzkantonen und städtischen Kantonen

Aufgrund des Föderalismus sind die Kantone je nach ihrer Organisation unterschiedlich stark dezentralisiert. Die Anzahl der Sicherheitskräfte hängt zudem von der geotopografischen Situation, den zur Verfügung stehenden Finanzmitteln, aber auch den sozioökonomischen Bedingungen im Kanton ab. Aus diesem Grund ist die Polizeidichte in den städtischen Kantonen und den Grenzkantonen höher, das heisst, in absteigender Reihenfolge, in Basel-Stadt, Genf, Zürich, Tessin, Waadt, Graubünden, Schaffhausen und Neuenburg, aber auch Uri, das stark durch den Verkehr auf der Gotthardachse beeinflusst ist.

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