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Erleichterte Einreise für Sportschützen

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Im Januar 2020 werden die Biathlon-Juniorenweltmeisterschaften in der Lenzerheide (GR) ausgetragen. Damit alle Teilnehmenden möglichst ungehindert mit ihrer Waffe in die Schweiz einreisen können, hat der Bundesrat an seiner Sitzung vom 13. Dezember 2019 die Waffenverordnung angepasst.

Unter der geltenden Regelung müssen Sportschützen, die nicht im Schengen-Raum wohnen und mit ihrer Waffe zu einem Wettkampfschiessen in die Schweiz einreisen möchten, eine Bewilligung zur Einfuhr von Waffen beantragen. Ausserdem müssen sie noch eine Reihe administrativer Hürden nehmen: Es braucht einen Waffenerwerbsschein oder eine vom Kanton, in dem der Wettkampf stattfindet, erteilte Ausnahmebewilligung. Erforderlich ist auch eine vom Wohnsitzstaat ausgestellte Bestätigung der Berechtigung, eine Waffe zu besitzen.

Anpassung der Verordnung

Der Bundesrat ist der Ansicht, dass diese Anforderungen in Bezug auf Sportschützen, die als Teil einer ausländischen Delegation an einem internationalen Wettkampf teilnehmen, unverhältnismässig sind. Schliesslich sind sie in ihrem jeweiligen Wohnsitzstaat berechtigt, eine Waffe zu besitzen.

Damit den an solchen Sportveranstaltungen Teilnehmenden die Einreise in die Schweiz erleichtert wird, hat der Bundesrat die Waffenverordnung angepasst. Mit Zustimmung des betreffenden Kantons entfällt bei international anerkannten Wettbewerben die Pflicht, diese Unterlagen vorzulegen. Allerdings kann fedpol in gewissen Ausnahmefällen, in denen die Sicherheit der Schweiz gefährdet werden könnte, von Sportschützen bestimmte Dokumente einfordern.

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