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Steuererleichterungen bewirkten reduzierten Arbeitsplatzrückgang

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Steuererleichterungen im Rahmen der Regionalpolitik konnten in strukturschwachen Gebieten den Arbeitsplatzrückgang im Industriesektor leicht abschwächen. Dies zeigt eine am 13. Januar 2020 publizierte Studie im Auftrag des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO).

Die Analyse bestätigt erstmalig einen kausalen Zusammenhang zwischen dem Instrument der Steuererleichterungen und einem weniger starken Rückgang der Anzahl Arbeitsplätze. Gemäss der Studie gingen die Arbeitsplätze im Industriesektor in den strukturschwachen Gebieten zwischen 2008 und 2016 zurück. Die Ergebnisse zeigen, dass der Arbeitsplatzrückgang durch das Instrument der Steuererleichterungen aber leicht abgeschwächt wurde. In den Gemeinden der Anwendungsgebiete wurden im Durchschnitt rund 30 Arbeitsplätze weniger abgebaut als in den übrigen strukturschwachen Gebieten. Die Gesamtzahl der Arbeitsplätze im Industriesektor ist in den strukturschwachen Gebieten aber relativ klein. Daher ist diese Abschwächung des Rückgangs verhältnismässig von hoher Bedeutung.

Mit der Regionalpolitik will der Bund die Wettbewerbsfähigkeit insbesondere für ländliche Regionen stärken. In strukturschwachen Regionen mit rund 10% der Schweizer Bevölkerung können jene Unternehmen Steuererleichterungen beantragen, die Arbeitsplätze schaffen oder erhalten und so die Wirtschaft stärken. Voraussetzung ist u.a., dass es sich um industrielle Unternehmen oder produktionsnahe Dienstleistungsbetriebe handelt.

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