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Weniger Eheschliessungen im Jahr 2019

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Die provisorischen Daten des Bundesamtes für Statistik (BFS) zeigen bei den Eheschliessungen einen Rückgang um 6,2% im Vergleich zu 2018. Im Lauf des Jahres 2019 wurden insgesamt 38 200 Ehen geschlossen. Dieser Rückgang war sowohl bei den Eheschliessungen zwischen Schweizer Staatsangehörigen (–4,6%), bei denjenigen zwischen ausländischen Staatsangehörigen (–13,1%) als auch bei den gemischtnationalen Eheschliessungen (–5,1%) zu verzeichnen.

Seit Mitte der 1990er-Jahre verharrt die Zahl der Eheschliessungen bei rund 40 000 pro Jahr, während die Bevölkerung weiter wächst. Die Heiratshäufigkeit, das heisst die Bereitschaft zu heiraten, nimmt somit weiter ab. Die Anzahl Eheschliessungen ist in fast allen Kantonen rückläufig, ausgenommen in Appenzell Inner- und Ausserrhoden, Uri und Schaffhausen, wo sie zugenommen hat, sowie in Obwalden und Basel-Landschaft, wo sie stabil geblieben ist.

Knapp 650 gleichgeschlechtliche Paare entschieden sich für eine eingetragene Partnerschaft (–7,9% im Vergleich zum Vorjahr). Der Rückgang ist bei den Frauenpaaren stärker (–10,9%) als bei den Männerpaaren (–5,9%). Dennoch stieg die Anzahl neu eingetragener Partnerschaften in den Kantonen Schwyz, Freiburg, Solothurn, Basel-Stadt, Basel-Landschaft, St. Gallen, Tessin, Wallis, Neuenburg, Genf und Jura an.

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