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Coronavirus: Mainstreammedien nötigen Politik zu Erklärungen

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Bundesrat Alain Berset hat sich gestern von den mit CHF 50 Millionen Steuergeldern unterstützten Schweizer Medien dazu nötigen lassen über zusätzliche Massnahmen im Zusammenhang mit dem Coronavirus-Ausbruch zu informieren. Die vorsätzliche und böswillige Panikmache der Mainstreammedien hat sich also ausgezahlt, nicht nur in mehr verkauften Druckerzeugnissen und mehr Besuchern auf ihren Webseiten, sondern auch in dem was sie selbst als Machtdemonstration über die Politik und die Konsumenten feiern, die tatsächlich wieder einmal so dumm waren, all den Unsinn zu glauben.

Das gewöhnliche Grippevirus wird Millionen Menschen auf der ganzen Welt infizieren. Es kann leicht verbreitet werden und wird vor allem junge und ältere Menschen befallen. Aber dies ist nicht das, was als Wuhan-Virus beschrieben wurde. Die gewöhnliche Grippe ist weitaus tödlicher.

50 Millionen Fälle weltweit, 650.000 Todesfälle pro Jahr: Das normale saisonale Grippevirus ist eine "ernste Besorgnis", aber das Wuhan-Coronavirus sorgt in den MSM für Schlagzeilen. Er wird nicht durch Menschen verbreitet, sondern durch die Massenmedien die auf schändliche Weise wieder einmal zeigen wie sie ihre Macht missbrauchen. Der Coronavirus, der von ihnen so herbeigesehnte Grund um die Menschen in Angst und Panik zu versetzen, hat gerade mal ein paar Zehntausend Menschen befallen und die Zahl der Toten weltweit ist im Gegensatz zu den weltweiten Grippetoten verschwindend gering.

Bisher sind laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) 29 Nationen betroffen (5 neue Nationen seit dem 3. Februar, zwei am Samstag). Es gibt 1402 bestätigte Fälle ausserhalb Chinas (202 neue), mit 11 Todesfällen (202 neue). Das sind 768 Fälle plus die 634 garantierten oder getesteten Fälle vom Kreuzfahrtschiff Diamond Princess. Zur Erinnerung: Die Weltbevölkerung ausserhalb Chinas beträgt sechseinhalb Milliarden Menschen.

In der Schweiz wurden bisher rund 300 Coronavirus-Verdachtsfälle abgeklärt. Keiner wurde bestätigt, alle wurden im Referenzlabor in Genf negativ auf das Virus Sars-CoV 2 getestet. In verschiedenen Ländern steigen aber die Ansteckungen, in Italien nehmen die Coronavirus-Fälle seit dem Wochenende rasch zu. Damit erhöht sich das Risiko für die Schweiz.

Der Schutz der Bevölkerung hat für den Bundesrat oberste Priorität. Gestern Morgen hat sich die seit Ausbruch des Virus tätige Taskforce unter der Leitung des BAG getroffen und zusätzliche Massnahmen beschlossen. So werden die Tests bei Personen mit grippeähnlichen Symptomen in der Schweiz intensiviert, die Infoline in allen Landessprachen verstärkt und eine Informationskampagne für Einreisende und Pendler an den Grenzen sowie an den Flughäfen gestartet. Eine zweite Informationskampagne über die persönlichen Schutzmassnahmen richtet sich an die breite Bevölkerung. Zudem soll das Personal des öffentlichen Verkehrs und der Grenzwacht besonders instruiert werden. Dazu arbeitet der Bund eng mit den Gesundheitsbehörden der Kantone, insbesondere mit jenen des Kantons Tessin zusammen.

Durch die Massnahmen soll eine Erkrankungswelle in der Schweiz möglichst verhindert oder hinausgezögert werden. Heute Nachmittag trifft sich zudem der Bundesstab Bevölkerungsschutz, um die Lage zu analysieren und weitere mögliche Massnahmen zu besprechen. Er koordiniert die Einsätze auf Bundesebene, unter anderem auch bei Gefahren der öffentlichen Gesundheit. Er hat sich seit Ausbruch der Epidemie in China bereits mehrfach getroffen.

Der Bundesrat verfolgt die internationale Lage sowie die Vorbereitungen in der Schweiz aufmerksam und lässt sich regelmässig informieren. Er bezieht via Bundesamt für Gesundheit auch laufend Informationen aus dem europäischen Frühwarnsystem (EWRS). Bundesrat Alain Berset steht zudem im Austausch mit den europäischen Gesundheitsministern.

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