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Schweizer tolerieren Fahrende

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Eine Mehrheit der Schweizer Bevölkerung steht der fahrenden Lebensweise sowie den Jenischen, Sinti und Roma positiv gegenüber. Dies zeigt eine von der Fachstelle für Rassismusbekämpfung (FRB) und dem Bundesamt für Statistik (BFS) durchgeführte repräsentative Umfrage.

Erstmals liegen detaillierte Ergebnisse zur gesellschaftlichen Akzeptanz der fahrenden Lebensweise in der Schweiz vor. Zwei Drittel (67 Prozent) der Bevölkerung sehen die fahrende Lebensweise als Teil der Schweizer Vielfalt. 56 Prozent findet, dass die Schweiz mehr für sie tun sollte, etwa gegen den Mangel an Halteplätzen für fahrende Gruppen.

Jenische und Sinti sind heute in der Schweiz akzeptiert. 63 Prozent der Bevölkerung betrachten die Kultur dieser Minderheiten als kulturelle Bereicherung für das Land. Allerdings hatte kaum jemand Kontakt zu den Minderheiten. In allen drei Sprachregionen geben rund 10 Prozent an, bereits einmal bewusst Kontakt zu den beiden Minderheiten gehabt zu haben. 

Für die repräsentative Umfrage des BFS wurden 3000 Personen im Alter von 15 bis 88 Jahren befragt. Zusätzlich ermöglicht ein Bericht der FRB eine Einschätzung der erhobenen statistischen Daten. Dazu sind die Rückmeldungen der im Vorfeld der Erhebung durchgeführten ausführlichen Gesprächen herangezogen und die Einschätzungen von Vertreterinnen und Vertretern der Minderheiten einbezogen worden.

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