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Mehrere tödliche Badeunfälle am Wochenende

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In verschiedenen Kantonen ist es am Wochenende zu Badeunfällen gekommen die tödlich endeten.

Im Kanton Luzern gab gleich zwei Vorfälle. Am Sonntagnachmittag ereignete sich in der Seebadi Baldegg ein tödlicher Badeunfall. Ein junger Mann aus Rumänien ist nach dem Gang ins Wasser nicht mehr aufgetaucht. Ein Badegast konnte den bewusstlosen Mann bergen und an Land bringen. Die Reanimation blieb erfolglos. Dann ereignete sich im Seebad beim Nationalquai in der Stadt Luzern ein weiterer tödlicher Badeunfall. Ein 59-jähriger Schweizer musste aus dem Wasser gezogen und reanimiert werden. Auch hier blieb die Reanimation  erfolglos.

In Kriessern, im Kanton St. Gallen, war ein 15-jähriger Deutscher am Abend mit einer Kollegin und drei Kollegen am Baggersee (siehe Bild) um zu schwimmen. Die Gruppe schwamm zum Floss in der Mitte des Sees und verweilte dort ein paar Minuten. Plötzlich wurde der Jugendliche nicht mehr gesehen. Nach intensiver Suche konnte ein privater Taucher den 15-Jährigen kurz nach 20:20 Uhr in einer Tiefe von 7 Metern finden und an die Oberfläche bringen. Trotz der sofort eingeleiteten Reanimation und der Überführung ins Spital durch die Rega, verstarb der Jugendliche wenig später.

Glück im Unglück hatte ein 15-Jähriger aus Deutschland im Bodensee. Der Jugendliche hatte sich alleine ins Wasser begeben und wurde von einer Aufsichtsperson beobachtet. Aus bisher unbekannten Gründen geriet er im Wasser in Not und tauchte ab. Die Aufsichtsperson sowie weitere Helfer begaben sich sofort ins Wasser und konnten den 15-Jährigen nach wenigen Minuten aus einer Tiefe von ca. 3,5 Meter an die Wasseroberfläche holen. Dort wurde er sofort reanimiert und von der Rettung ins Spital gebracht.

Im Kanton Zürich ist in Mann, welcher mit weiteren Personen in Opfikon in der Glatt badete, leblos aus dem Wasser gezogen wurde. Gemäss ersten Erkenntnissen geriet er in eine Wasserwalze, als er einem Kollegen, welcher an dieser Stelle in Schwierigkeiten geraten war, helfen wollte. Trotz der sofort eingeleiteten Reanimation verstarb der 48-Jährige noch an der Unglückstelle.

 

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