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Eidgenossen essen immer mehr Fisch

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In den letzten acht Jahren nahmen die Fischimporte der Schweiz um knapp 2 000 auf 35 299 Tonnen zu. Am meisten wurden dabei Lachse eingeführt, deren Importe zwischen 20122 und 2019 um 25 Prozent stiegen; somit war dieser mengenmässige Anstieg fünfmal dynamischer als jener der gesamten Fischimporte. Als Beschaffungsmarkt belegte Norwegen den Spitzenplatz. Von dort stammten 18 Prozent der Fische.

Der Fischkonsum in der Schweiz zog insgesamt an: So stiegen die Importe von 33 576 im Jahr 2012 auf 35 299 Tonnen (+ 5 Prozent) im Jahr 2019. Pro Kopf entsprach dies einer Menge von 4,1 Kilogramm4 Fisch und Fischerzeugnisse. Jedoch ging innerhalb von acht Jahren die importierte Menge pro Einwohner um 80 Gramm zurück. Zum Vergleich: Im selben Zeitraum schrumpften die Einfuhren von Fleisch und geniessbaren Schlachtnebenprodukten von 102 652 auf 82 301 Tonnen (- 20 Prozent).   

Am stärksten stach dabei die Entwicklung der Lachse hervor: So stieg der Lachsimport mengenmässig innerhalb von acht Jahren um 25 Prozent von 11 000 auf 14 000 Tonnen an. Im Vergleich zu den gesamten Fischimporten wuchsen die Lachseinfuhren fünfmal dynamischer, womit sich deren Anteil um 6 Prozentpunkte von 34 auf 40 Prozent erhöhte.  
 
Hauptharst der Fische kommt aus Europa
Der Grossteil der Fische stammte aus Europa (Anteil: 81 Prozent). 2019 behielt Norwegen mit einem Anteil von 18 Prozent weiterhin den Spitzenplatz. Innerhalb von acht Jahren steigerte das nordische Land seine Fischlieferungen um die Hälfte. Mit einer Zunahme von 51 Prozent legten die Niederlande am stärksten zu und sprangen vom sechsten auf den zweiten Rang. Frankreich erhöhte ebenfalls seinen Anteil, nämlich von 9 auf 10 Prozent, und platzierte sich hinter den Niederlanden auf den dritten Platz. Um fast einen Fünftel gingen die Importe aus Vietnam zurück, womit das südostasiatische Land vom dritten (Anteil 2012: 10 Prozent) auf den fünften Rang (Anteil 2019: 7 Prozent) abrutschte.

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