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Syrische"Opposition" schiesst auf Christen

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Schätzungsweise 12.000 Menschen sind seit zwei Wochen in der christlichen Stadt Rableh, in der Nähe von Homs im Süden Syriens, eingeschlossen. Es besteht ein akuter Mangel an Nahrung und medizinischer Versorgung. Wenn die Bewohner versuchen die Stadt zu verlassen, schiessen die Scharfschützen der "Opposition" auf sie.

Für etwa zwei Wochen konnten syrischen "Oppositionellen" die Blockade der überwiegend christlichen Stadt aufrechterhalten. Sie verhinderten die Einreise, die Lieferung von Nahrung und die medizinische Versorgung der Christen dadurch,  dass sie die Brücken rund um die Siedlung  gesprengt und Straßen unpassierbar gemacht hatten. Die Stadt, in der Nähe der Grenze zum Libanon, soll jetzt am Freitag nach bisher unbestätigten Meldungen, von syrischen Regierungstruppen befreit worden sein. Sechzig "Oppositionelle" sollen getötet worden sein.

"Wir haben uns organisiert und wir teilen alles miteinander damit wir überleben können. Wir brauchen jede Hilfe die wir bekommen können. Bitte helfen Sie uns ", fleht ein Pfarrer der Caritas, einer im Libanon untergebrachten katholischen Hilfsorganisation, während eines Telefonats aus Rableh. Scharfschützen der "Opposition" hätten auf diejenigen geschossen, die versucht hätten die Stadt zu verlassen. Ein Motorradfahrer wurde dabei erschossen als er Brote zu den Hungernden bringen wollte. Auch hätte die "Opposition" die Stromversorgung unterbrochen.

Nach Angaben der UNO hätte die Gesamtzahl der syrische Flüchtlinge bereits 200.000 überschritten.Sie schätzt die Zahl der Todesopfer des 17-Monate dauernden Konflikts, für den die sogenannte "Rebellen-Opposition" "die Hauptverantwortung trägt, auf mehr als 18.000 Opfer auf beiden Seiten.

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