Organhandel: "Blutgeld" auf Schweizer Konten ?
Bankkonten in einigen Ländern wie Deutschland könnten einem Zeitungsbericht zufolge die Verwicklung von Kosovo-Premier Hashim Thaci in den Organhandel belegen. Die Ex-Anklägerin in Den Haag, Carla del Ponte, lobt unterdessen den jüngsten Europarat-Bericht zum Thema.
„Bankkonten in der Schweiz, Albanien, Deutschland und einigen weiteren europäischen Ländern, auf die Geld vom Organhandel vermutlich überwiesen wurde, könnten helfen, die Schuld von Hashim Thaci nachzuweisen“, schrieb die serbische Zeitung „Blic“ am Freitag. Sowohl serbische Ermittler als auch das FBI hätten diese Konten unter die Lupe genommen. Als Kontoinhaber seien manchmal fiktive humanitäre Organisationen angegeben worden, hieß es.
Kosovo-Regierungschef Hashim Thaci hat nach den jüngsten Anschuldigungen, in den illegalen Organhandel verwickelt gewesen zu sein, unabhängige Ermittlungen gefordert. Er sprach gegenüber der Tageszeitung "Die Presse" von einer "Erfindung". Der Bericht Dick Martys entbehre jeder Grundlage und sei ein Anti-Kosovo-Bericht.



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