Startseite | News | Ausland | Was wollte "Bild" wirklich im Iran ?

Was wollte "Bild" wirklich im Iran ?

Schriftgrösse: Decrease font Enlarge font

Die Affäre um die beiden Journalisten der "Bild am Sonntag", die im Iran inhaftiert sind, lässt viele Fragen offen. Was wollten die beiden Inhaftierten die vorgaben den Sohn eine Iranerin, die wegen der Beteiligung an einem Mord zum Tode verurteilt wurde interviewen zu wollen, wirklich im Iran ? Das Interview hätte auch von Deutschland aus per Telefon gemacht werden können und ein Fotoreporter war zur Berichterstattung definitiv nicht nötig.

Zunächst einmal muss man sich über die Tatsache wundern, dass die beiden Angestellten des Springerkonzerns bei ihrer Einreise nicht angaben Journalisten zu sein. Noch mehr verwundert, dass ein Sprecher der im Springer-Verlag erscheinenden Zeitung zunächst erklärte, dass von einer Verhaftung eigener Mitarbeiter "nichts bekannt" sei. Fakt ist auch, dass die Beiden durch die Zusammenarbeit mit im Ausland ansässigen politischen Gruppen nach Täbris gekommen waren und ihr Interesse sich demnach anscheinend nur vordergründig mit der zum Tode Verurteilten beschränkte.

Sind die mutmasslichen Mitarbeiter der Springer-Presse, die ebenso mit Informationen wie zuweilen mit Desinformationen geheimdienstnah zu arbeiten pflegt, Spione die helfen sollten einen Angriff Israels oder der USA auf den Iran vorzubereiten ? Sind sie vielleicht sogar Mitarbeiter des BND, des CIA oder des Mossad und wurden erst nachträglich zu Journalisten der "Bild am Sonntag" gemacht ?

Nach amerikanischen Berichten soll zum Beispiel der Springerkonzern in den frühen fünfziger Jahren aus den Händen der CIA sieben Millionen Dollar zum Aufbau eines Medienimperiums in Deutschland erhalten haben und es wäre nicht  verwunderlich, wenn Kontakte auch heute noch bestünden.

Die sehr enge Nähe des Verlages zu Israel ist ebenfalls kein Geheimnis. Erbin Friede Springer, eine enge Freundin von Bundeskanzlerin Angela Merkel, besitzt z.B. 7 % der Aktien der Axel Springer AG, und 90% der Gesellschaftsanteile der Axel Springer Gesellschaft für Publizistik GmbH & Co., welche wiederum mit 51,5% an der Axel Springer AG beteiligt ist. Aus ihrem mit den Aktien erwirtschafteten Vermögen spendete sie bisher zig - Millionen für israelische Einrichtungen.

Der Iran sollte gewarnt sein und genau untersuchen was die tatsächlichen Hintergründe für die Einreise der Verhafteten sind.

hinzufügen zu: Add to your del.icio.us del.icio.us | Digg this story Digg

Subscribe to comments feed Kommentare (0 eingetragen):

total: | anzeigend:

Kommentar eintragen comment

Bitte gib den Code auf der Grafik ein:

  • email An einen Freund versenden
  • print Druckversion
  • Plain text Klartext
Umfrage: Timoschenko
Die ex Premierministerin der Ukraine will ihre gerechte Haftstrafe nicht absitzen und spielt den sterbenden Schwan.Wie beurteilen sie das Verhalten der Politiker in Europa ?
Bewerte diesen Artikel
4.67