Libyen: Krieg im Auftrag der Waffenindustrie
Noch fallen täglich Bomben auf Libyen und es sterben unschuldige Zivilisten. Wer sich jedoch sich bereits in Position bringt, sind die Waffenindustrien der Hauptagressoren USA, Grossbritannien und Frankreich und anderer direkt oder indirekt Beteiligter wie die Schweden und auch die Schweiz.
Der Krieg in Libyen ist auch eine Mega-Werbekampagne für neue Waffen die man später verkaufen möchte wenn Gaddafis Armee zerstört ist. Kriege werden nicht mehr geführt um Unrecht zu verhindern oder Menschen zu schützen. Ihr alleiniger Zweck ist die Ankurbelung der Exporte der heimischen Waffenindustrien.
Bekannt ist dieses Szenario schon aus dem Irak-Krieg.Die kriegführenden Nationen versorgen zumeist die angegriffenen Nationen vor, sowohl auch nach den kriegerischen Handlungen.Hierfür nimmt man gern, wie im Irak, den Tod von 650.000 Zivilisten hin, die unzähligen Gräueltaten zum Opfer fielen. Schon 2004 hob der EU-Ministerrat das Exportverbot für Waffen in den Irak auf und folgte damit den USA, die dies schon vorher getan hatten.
So haben die USA allein 2010 Waffen im Wert von mehr als neun Milliarden Dollar an die irakische Armee verkauft.Insgesamt belaufen sich die Exporte in den Irak, seit dem Sturz Saddam Husseins, auf mittlerweile mehr als 50 Milliarden US-Dollar.
Sogar das "neutrale“ Schweden setzt drei seiner Kampfjets Gripen in Libyen ein und fliegt sozusagten Werbung für diese Tötungsmaschine, denn die Gripen konnte bisher im Ausland nicht an den "Mann“ gebracht werden. Schweden, das sich am Krieg am in Libyen freudig beteiligt, ist nicht mehr neutral.Schon seit längerem werden Waffen auch an kriegführende Staaten geliefert.Immerhin ist Schweden der siebtgrösste Waffenexporteur dieser Erde bei dem sogar Afghanistan auf der Kundenliste steht.
Die Schweiz will auch Kriegsgewinnler sein
Auch unser Bundesrat hat die Chance erkannt und die Neutralität kurzerhand für die zu erwartenden Gewinne der heimischen Waffenindustrie über Bord geworfen.Um den Schein zu wahren wurden schnell das humanitäre Völkerrecht, die Menschenrechte und die UN-Resolution bemüht und fertig war die Rechtfertigung für die offene Kriegsbeteiligung der bis dato neutralen Schweiz, gegen den grössten Teil der libyschen Bevölkerung die Gaddafi weiterhin die Treue hält.
Kurzerhand wurde für die Agression der Nato der Luftraum geöffnet und nun wartet man in Bern freudig auf die vielen Dollars die man einfährt wenn Libyen, nach der Niederlage Gaddafis, mit Schweizer Waffen wieder aufgerüstet werden kann. Schliesslich muss man den Rang 16 auf der Liste der grössten Waffenexporteure der Welt verteidigen oder sogar noch steigern. Libyens Zivilisten sterben also nicht weil sich irgendjemand am Handeln Gaddafis stört, vielmehr will die weltweite Waffenindustrie ihre unstillbare Gier nach noch mehr Gewinnen befriedigen.
Besonders auffällig ist die Skrupellosigkeit der Schweiz, gerade die Länder zu beliefern die die Menschrechte mit Füssen treten, die man in Bern so gern vorgibt schützen zu wollen. Bundesrätin Calmy-Rey erklärte noch vor kurzem, dass die Schweiz die willkürlichen Tötungen von Demonstranten durch libysche Sicherheitskräfte verurteile. In der Hauptstadt des Königreichs Bahrain, demonstrierten im Februar täglich Zehntausende friedlicher Bürgerinnen und Bürger für Freiheit und Demokratie. Nur knapp einen Monat später, rief Regierungschef Scheich Al Chalifa den saudischen König zu Hilfe. Die saudischen Truppen schossen in die Menge. Dutzende Menschen starben durch Schweizer Panzerfahrzeuge, versehen mit Schweizer Schnellfeuerkanonen.



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