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Tripolis: Gaddafi erlaubt UN-Präsenz

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Angesichts der immer schlimmeren humanitären Situation in Libyen hat Gaddafi eine ständige Präsenz einer UN-Hilfsmission in der Hauptstadt Tripolis erlaubt.

Die Entsendung von UN-Mitarbeitern nach Tripolis wurde am Sonntag während eines Libyen-Besuchs von UN-Nothilfekoordinatorin Valerie Amos und Sondergesandtem Ablelilla Khatib vereinbart, wie das Presseamt der Vereinten Nationen am Montag mitteilte.

Unterdessen fordert der französische Präsident Sarkozy eine Bodenoffensive gegen das Gaddafi-Regime in Libyen und zieht Waffenlieferungen an die libyschen Rebellen in Erwägung. Angeblich plant die EU, Bodentruppen unter dem Vorwand des Schutzes von Hilfskonvois und humantitären Zwecken einzusetzen.

Der Einsatz von Bodentruppen in dem nordafrikanischen Land wird von internationalen Experten als sehr gefährlich eingestuft. Ein Bodenkrieg in Libyen würde zu einer Massenabwanderung von Flüchtlingen und zu einer tiefen politischen Krise in Europa führen.

Einer der Söhne des libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi,Saif al-Islam, hat die USA aufgefordert, eine Mission nach Libyen zu entsenden. So könnte sich Amerika davon überzeugen, dass die Truppen seines Vaters nicht gegen Zivilisten kämpften, so Gaddafi junior.

Er appellierte ebenfalls an die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch, die Gaddafi unlängst den Einsatz von Streumunition vorgeworfen hat, Vertreter nach Libyen zu schicken.

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