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Falsche Serben strömen in die EU

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Die Europäische Union ist wegen des großen Zustromes von falschen Flüchtlingen aus Serbien besorgt und hat Belgrad aufgefordert, dieses Problem dringend zu lösen.

Wie der Chef der EU-Vertretung in Serbien, Vinsent Degert, am Montag in Belgrad in einer Rundtisch-Konferenz mitteilte, ist die Zahl der Asylbewerber mit serbischen Pässen in den ersten Monaten seit der Aufhebung der Visapflicht für mehrere EU-Länder um ein mehrfaches gestiegen, berichtet die Nachrichtenagentur RIA Novosti.

Degert warnte, wenn Serbien in Zukunft die liberale Einreiseordnung für die Schengen-Länder beibehalten wolle, müssten die Behörden entsprechende Schritte unternehmen. Er begrüße die bereits getroffenen Maßnahmen und wolle noch sehen, wie sie die Zahlen der Einreisewilligen beeinflussen werden, so der EU-Vertreter. Ihm zufolge gehe es darum, die Zahl der Asylbewerber zu verringern.

Das Problem mit den falschen Flüchtlingen war Ende 2009, nach der Aufhebung der Visapflicht aufgetaucht. Nach Angaben der serbischen Polizei wurden im Jahr 2010 in der EU mehr als 10 000 falsche Immigranten mit serbischen Pässen registriert. Diese Menschen sollen unter Ausnutzung der eingeführten Visafreiheit in westliche Länder eingereist sein - in der Hoffnung, Unterkunft beziehungsweise Wohnraum und Finanzhilfe zu bekommen.

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