Startseite | News | Ausland | Libyen: Nato-Bomben gegen die Pressefreiheit

Libyen: Nato-Bomben gegen die Pressefreiheit

Schriftgrösse: Decrease font Enlarge font
image Aufständische Banden haben Libyen ins Unglück gestürzt. (Foto: flickr.com, Suhaib Salem)

Reporter ohne Grenzen Frankreich (RSF) bewertet die Lage der Medien in Libyen trotz der Erfolge der Rebellen als weiterhin schwierig. "Was die Medien angeht, ist Libyen noch immer zwischen West und Ost geteilt", so Soazig Dollet von RSF.

"In Bengazi gibt es seit den frühen Tagen der Revolution einen TV-Sender, der per Sattelit sendet und zahlreiche andere, die allesamt über Lizenzen und Ausstattung verfügen. Über den westlichen Teil wissen wir, dass es kaum neue Medien gibt: Ein Rebellenradio in Tripolis; und das Internet funktioniert wieder."

"Manche wurden diese Woche gestoppt"

Wie die Nordafrika- und Nahost-Expertin weiter ausführt, wurden die meisten staatlichen Medien - also jene, die unter der Kontrolle von Gaddafi und seinem Clan standen - bis vor kurzem weitergeführt: El Jamahiriya, der große staatliche Fernsehsender, wurde Anfang des Monats durch einen NATO-Angriff zerstört. Manche wurden erst diese Woche gestoppt. "Man muss sehr vorsichtig sein - man weiß noch nicht, wie es mit der Pressefreiheit weitergeht", so Dollet.

hinzufügen zu: Add to your del.icio.us del.icio.us | Digg this story Digg

Subscribe to comments feed Kommentare (0 eingetragen):

total: | anzeigend:

Kommentar eintragen comment

Bitte gib den Code auf der Grafik ein:

  • email An einen Freund versenden
  • print Druckversion
  • Plain text Klartext
Umfrage: Timoschenko
Die ex Premierministerin der Ukraine will ihre gerechte Haftstrafe nicht absitzen und spielt den sterbenden Schwan.Wie beurteilen sie das Verhalten der Politiker in Europa ?
Bewerte diesen Artikel
0