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Gaddafi beglückt Rebellen

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Den libyschen Rebellen mangelt es akut an Bargeld. Die britische Luftwaffe hat jetzt einem Agenturbericht zufolge 40 Tonnen frisch gedruckte libysche Dinars heimlich nach Bengasi geflogen.

Laut Reuters handelt es sich bei der Fracht, die einen Wert von 280 Millionen Dinars (234 Millionen US-Dollar nach amtlichem Wechselkurs oder 200 Millionen US-Dollar nach Schwarzmarktkurs) hat, um einen Teil der 1,86 Milliarden Dinars, die das Gaddafi-Regime bereits im März beim britischen Banknotenhersteller De La Rue Plc bestellt hatte. Nach dem Ausbruch des Libyen-Kriegs hatten die Briten den Auftrag auf Eis gelegt.

Mit den Geldscheinen, auf denen noch Gaddafi abgebildet ist, will die neue libysche Führung Staatsbedienstete entlohnen, aber auch die seit Kriegsbeginn leerstehenden Geldautomaten auffüllen. „Bei uns ist Bargeld sehr knapp“, sagte der libysche Zentralbankchef Gasem Azzoz, der auf dem Flughafen Bengasi den Geheimtransport aus Großbritannien empfing.

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