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Libyen: Al Kaida forderte Scharia-Staat

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Der Al Kaida-Chef Ajman al Sawahri hatte die Libyer Anfang Oktober aufgerufen einen Scharia-Staat zu bilden.

Der Vorsitzende des Übergangsrates, Mustafa Abdul Dschalil, hat  jetzt angekündigt, Libyen werde nach den islamischen Gesetzen leben. Jedes Gesetz, das der Scharia widerspreche, solle aufgehoben werden. So soll unter anderem die Polygamie (4 Ehefrauen), die unter Muammar al-Gaddafi verboten war, erlaubt werden. Die Scharia erlaubt auch den Vollzug der Ehe bei Mädchen ab 9 Jahren oder ab dem Einsetzen der Pubertät, was für Mädchen das Einsetzen der Regelblutung bedeutet.

Die EU reagierte erschrocken und hat Libyen vor dem Hintergrund der Erklärungen der neuen Behörden, einen Scharia-Staat aufbauen zu wollen, aufgefordert die Menschenrechte und die demokratischen Prinzipien zu achten.

Noch im Februar hatte Libyens ex- Machthaber Muammar al Gaddafi die Terrororganisation Al Kaida für den Aufstand in seinem Land verantwortlich gemacht. Westliche Regierungen und Medienkonzerne taten seine Warnungen, ganz im Sinne der Desinformations - Nato - Propaganda, als wirre Reden ab und unterstützen so die terroristische Vereinigung tatkräftig.

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