Ukraine: Die grosse Show der Julia T.
Ein Sprecher des ukrainischen Außenministeriums erklärte, sein Land habe eine offizielle Bitte an die Deutsche Bundesregierung eingereicht eine Gruppe von Ärzten der Charité in Berlin erneut in die Ukraine einladen zu dürfen damit sie die ehemalige Premierministerin Julia Timoschenko untersuchen und behandeln können.
Die Multi-Millionärin ( 500 Millionen Dollar, von denen ein grosser Teil in der Schweiz geparkt worden sein soll ) die sich mutmasslich zahlloser Verbrechen (Urkundenfälschung, Bestechung von Militärs, Bestechung des obersten Richters der Ukraine, Missbrauch öffentlicher Gelder, Betrug, Geldwäsche) und dem Ausverkauf ihrer Heimat an den Westen in der Vergangenheit schuldig gemacht hat erklärte, dass sie in der Haft in einen Hungerstreik gehen werde um gegen angebliche Prügel, die sie während des Transportes vom Gefängnis in ein Krankenhaus hätte erdulden müssen, zu protestieren. Dort wurde sie eingeliefert nachdem sie angab Rückenschmerzen zu haben, was selbstverständlich ist wenn man sich in der Haft nur liegend in der Zelle aufhält. Nach Expertenmeinung handelt es sich bei den angeblichen Verletzungen der Julia T. aber nur um blaue Flecken, wie man sie davonträgt wenn man wegen Bettlägerigkeit im Krankenhaus Spritzen gegen Thrombose in den Unterbauch erhält. Sogar die Einstichstellen sind auf Photos eindeutig zu erkennen. Das Einzige woran Timoschenko wirklich leidet ist das was nach Meinung vieler Politiker vereint, nämlich die Irrglauben für schwere, auch politische Vergehen während der Amtszeit nicht zur Verantwortung gezogen werden zu können.
Die deutsche Kanzlerin Merkel erklärte, dass die Ärzte der Meinung seien dass die Behandlung am besten in einem deutschen Krankenhaus durchgeführt werden sollte.Das Auswärtige Amt und das Kanzleramt seien darum bemüht, Timoschenko eine Behandlung in Deutschland zu ermöglichen. Besonders fatal ist in diesem Zusammenhang die Aussage des deutschen Aussenministers Westerwelle der in der "FAS" sagte, Timoschenko werde „entgegen aller rechtlichen und moralischen Pflichten in der Ukraine eine angemessene medizinische Behandlung verweigert". Diese Behauptung Westerwelles ist nicht nur einen dreiste Lüge, weil Timoschenko selbst die Behandlung verweigerte und augenscheinlich ist Westerwelle nicht darüber informiert dass mehr als 1000 bedürftige Krebskranke in Deutschland jährlich sterben müssen, weil man ihnen die Behandlung augfrund der zu hohen Kosten oder ihres Alters verweigert. Wenn dann noch ein Politiker der CDU wie der Herr Missfelder der jüngst forderte ab einem bestimmten Alter den Menschen keine künstlichen Hüften bzw. Kniegelenke oder Herzschrittmacher zur Verfügung zu stellen, sondern sie stattdessen ihrem qualvollen Schicksal zu überlassen bis sie gestorben sind, seine Stimme erhebt und verlangt dass die deutsche Bundesregierung die Ukraine verklagen sollte, wird man automatisch von einem starken Ekelgefühl gepackt ob solcher schamlosen und menschenverachtenden Heuchelei.
Grund des Einsatzes des Westens, bei dem sich Politiker zu Claqueuren der mutmasslichen Schwerverbrecherin Timoschenko machen, ist der Umstand dass sie den Nato Beitritt der Ukraine gegen den Willen des Volkes durchsetzen wollte. Die Ukraine ist jedoch an einer Mitgliedschaft in der Nato nicht interessiert. Das Parlament in Kiew stimmte nach zahlreichen Demonstrationen der Ukrainer für ein Gesetz, das einen Beitritt zu dem Militärbündnis verhindert. Gerade Deutschland sollte es unterlassen sich um die Ukraine und ihre inneren Angelegenheiten zu kümmern denn niemand dort hat die Folgen des letzten Engagements deutscher Politik vergessen, dass mit 5-7 Millionen Toten und einer Million zur Zwangsarbeit Deportierter endete. Die Anstrengungen des Westens dienen allein dem Grund sich erneut die Ukraine zu unterwerfen und zu einem politischen und militärischen Werkzeug gegen Russland zu machen um um einen Überfall und Plünderungen der dortigen Rohstoffvorkommen vorzubereiten.
Timoschenko wurde im Oktober 2011 zu sieben Jahren Haft wegen Macht- und Amtsmissbrauch bei der Aushandlung von Verträgen über die Lieferung von Erdgas verurteilt, nachdem sie ein Gasgeschäft mit Russland unterzeichnete.



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