1. August: Gemeinsam gegen die EU-Knechtschaft
Bundesrat Ueli Maurer spricht am Bundesfeiertag über die Schlacht an der Beresina von 1812 und die aktuelle politische Lage 200 Jahre später. Bundesrat Ueli Maurer hält am 31. Juli in Hinwil und St. Margrethen sowie am 1. August in Uster, Siblingen, Linden und Münsingen die Ansprache zur Bundesfeier.
Im Zentrum der Rede steht die Rolle der Schweiz im internationalen Umfeld: Der Druck des Auslandes auf die bewährte freiheitliche Ordnung und die Unabhängigkeit der Schweiz nehmen zu. Die Forderungen gehen immer klarer in Richtung Einschränkung der Souveränität. Zur Zeit wird darüber diskutiert, dass die Schweiz EU-Recht direkt zu übernehmen habe.
Damit stellt sich einmal mehr in der Geschichte unseres Landes die ganz grundsätzliche Frage: Hat die Schweiz den politischen Willen, ihre Unabhängigkeit zu bewahren? Oder gibt sie den Forderungen laufend nach und lässt sich immer mehr fremdbestimmen?
Bundesrat Ueli Maurer zeigt sich in seinen Ansprachen besorgt über die aktuelle Lage. Er stellt die momentane Situation in einen grösseren historischen Zusammenhang – ausgehend von den Schicksalen von Schweizern auf Napoleons Russlandfeldzug und bei der Schlacht an der Beresina, die sich dieses Jahr zum 200sten Mal jähren.
Dafür, dass die Schweiz damals für die masslose Machtpolitik eines gleichgeschalteten, zentral gesteuerten Europas mit tausenden von Menschenleben bezahlen musste, war eine mutlose Politik verantwortlich, die allen Forderungen des Auslandes sofort nachgab und so schliesslich im Verlust der Souveränität und in der Aufgabe der Unabhängigkeit endete. Für den Untergang der alten Eidgenossenschaft können insbesondere drei Gründe genannt werden: Die politische Führung misstraute dem Volk und missachtete den Volkswillen. Die Verblendung von mutlosen Anpassern in der Elite, die sich von grossen Visionen und der Verheissung einer neuen Zeit beeindrucken liessen und ihre Heimat geringschätzten. Und die Hoffnung der politischen Führung, mit immer neuem Nachgeben die Gegenseite zufrieden zu stellen – bis zur Selbstaufgabe.
Dabei macht Bundesrat Ueli Maurer klar: Die Geschichte wiederholt sich nie, aber sie entwickelt sich immer wieder nach den gleichen Mustern. Diese Tatsache belegt er mit offensichtlichen Parallelen zwischen der verhängnisvollen Politik von 1798, die schliesslich zur Beteiligung der Schweiz am Russlandfeldzug vor 200 Jahren führte, und den gegenwärtigen politischen Herausforderungen. Er wünscht der Schweiz zum Geburtstag mutige Bürgerinnen und Bürger, die sich weiterhin für die bewährte und erfolgreiche Unabhängigkeit und Freiheit unseres Landes einsetzen.



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