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Minimaler Umsatzrückgang bei den Lotterien und Wetten

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2009 Im Jahr 2009 konnte der Umsatz im schweizerischen Lotterie- und Wettmarkt mit 2,833 Milliarden Franken nicht ganz an das Rekordjahr 2008 (2,851 Milliarden Franken) anschliessen. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies ein minimaler Rückgang von 18 Millionen Franken, wie der am Donnerstag veröffentlichten Lotteriestatistik des Bundesamtes für Justiz (BJ) zu entnehmen ist.

Auch im Jahr 2009 haben die Schweizerinnen und Schweizer viel Geld für Lotterien und Wetten ausgegeben. Der Umsatz ging gegenüber dem Vorjahr um nur 0,6% auf 2,833 Milliarden Franken zurück (2008: 2,851 Milliarden Franken). Umgerechnet auf die Wohnbevölkerung entspricht dies einer Ausgabe pro Kopf von 364 Franken (2008: 370 Franken).

Bruttospielertrag

In Ergänzung zum Umsatz erfasst das BJ auch den Bruttospielertrag (BSE) in seiner Lotteriestatistik. Der BSE ergibt sich aus der Differenz zwischen den Spieleinsätzen und den an die Spieler ausbezahlten Gewinnen. Analog zum Umsatz fiel der BSE mit 899 Mio. Franken etwas tiefer aus als im Vorjahr.

Swiss Lotto wiederum stärker als Euro Millions

Swiss Lotto konnte den Umsatz im 2009 um 2,3 Mio. Franken auf 547 Mio. Franken gegenüber dem Vorjahr erhöhen (2008: 545 Mio. Franken). Euro Millions musste dagegen einen minimalen Rückgang von rund 0,8 Mio. Franken auf 453 Mio. Franken verbuchen (2008: 454 Mio. Franken). Damit steht Swiss Lotto erneut an der Spitze.

Sportwetten

Obwohl das neue Spiel "Totogoal" eingeführt wurde, konnte im Bereich der Sportwetten der Umsatz vom Vorjahr (56 Mio. Franken) mit 50 Mio. Franken nicht erreicht werden. Die im Internet angebotenen illegalen Wetten scheinen vermehrt Einfluss auf den einheimischen Sportwettenmarkt zu nehmen.

Verwendung der Erträge

Die Gesellschaften Swisslos und Loterie Romande konnten im Jahr 2009 insgesamt  545 Mio. Franken an die kantonalen Lotterie- und Sportfonds sowie an verschiedene direkt begünstigte Sportdachverbände ausschütten (2008 535 Mio. Franken).

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