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19 von 20 Soldaten sind anstandslos unterwegs

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Die Militärische Sicherheit hat am Freitag, 6. August 2010, eine erneute Schwerpunktkontrolle im öffentlichen Verkehr zur Durchsetzung von Ordnung und Disziplin in der Armee durchgeführt. Bei schätzungsweise 2500 Armeeangehörigen, die unterwegs waren, wurde in 131 Fällen Einfluss genommen.

An der angekündigten Schwerpunktkontrolle vom 6. August 2010 ? der dritten ihrer Art in diesem Jahr ? waren 60 Militärpolizisten beteiligt. Sie richteten ihr Augenmerk auf das Abtreten nach der 21-wöchigen Rekrutenschule, begleiteten bei ihrem Einsatz zwischen 11 und 19.30 Uhr aber auch WK-Absolventen in den Urlaub. Neben temporären Zugsbegleitungen waren stationäre Elemente an den Bahnhöfen Lausanne, Fribourg, Bern, Zürich und Luzern eingesetzt. Je nach Truppenaufkommen erfolgten zudem weitere Zugsbegleitungen im Mittelland.

Die Zahl der bahnreisenden Soldaten, die jeweils nur grob geschätzt werden kann, belief sich auf zirka 2500. Bei der grossen Mehrheit, nämlich bei etwa 19 von 20 Armeeangehörigen, hatten die Militärpolizisten nichts auszusetzen. In 122 Fällen sprachen die Militärpolizisten eine Ermahnung aus. Getadelt wurden mangelhaftes Tenü (64 Fälle), Alkohol (55, vor allem offenes Mittragen), unkorrektes Verhalten (2) und mangelnde Aufsicht über die Ausrüstung (1). In 9 Fällen kommt es zu einem Rapport an den zuständigen Kommandanten, und zwar wegen Verstössen gegen das Betäubungsmittelgesetz, Materialverlusten und einer vermuteten Fälschung eines Marschbefehls. Der Kommandant hat den rapportierten Vorfall selbständig zu ahnden. Er kann den Fall disziplinarisch erledigen (Disziplinarstrafe oder -busse) oder im Zweifelsfall die Militärjustiz beiziehen.

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