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Bauernverband fasst Ja-Parole

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Der Vorstand des Schweizerischen Bauernverbands hat sich für die Änderung des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslosenversicherung ausgesprochen.

Die Arbeitslosenversicherung (ALV) macht Defizite. Sie hat bis Mitte 2010 einen Schuldenberg von 7 Milliarden Franken angehäuft. Bundesrat und Parlament wollen die ALV mit Mehreinnahmen und Minderausgaben ins finanzielle Gleichgewicht bringen. Für die Landwirtschaft ist die Arbeitslosenversicherung vor allem aus Sicht der Beitragszahlung bedeutsam.

Im Leistungsbereich ist die Landwirtschaft von der Vorlage kaum betroffen, da nur wenige Arbeitslose aus der Landwirtschaft stammen und Landwirte mit Nebenerwerb beim Verlust dieser Stellen nur selten die Voraussetzungen für den Bezug von Arbeitslosengeldern erfüllen. Da eine Ablehnung der Vorlage an der Volksabstimmung vom 26. September eine noch höhere Beitragsanpassung notwendig machen würde, fasste der Vorstand des Schweizerischen Bauernverbands die Ja-Parole.

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