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Freidenker gegen Gipfelkreuze

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Wenn es nach dem Willen der Freidenker Schweiz geht, der Vereinigung der Konfessionslosen, soll es künftig nicht nur in öffentlichen Institutionen, sondern auch auf den Bergen keine religiösen Symbole mehr geben.

Im Visier haben die Freidenker die Gipfelkreuze. «Wir wollen verhindern, dass neue erstellt werden», sagt Reta Caspar, die Geschäftsführerin der Freidenker Schweiz gegenüber der «Zentralschweiz am Sonntag». Möglichkeit bietet sich ihnen im Rahmen des Baubewilligungsverfahren Davon betroffen wäre auch der Ersatz von bestehenden Kreuzen.

Die Vereinigung der Freidenker sorgte im vergangenen Jahr mit einer umstrittenen Plakataktion für Aufsehen. Die Freidenker unterstützten aber auch jenen Vater, der in der Luzerner Gemeinde Triengen verlangte, dass die Kreuze aus den Schulzimmern seiner Kinder verschwinden. Laut dem ehemaligen Bundesrichter Giusep Nay ist es nicht sicher, ob das Bundesgericht in der Frage der Kruzifixe in Schulzimmer gleich entscheiden würde wie 1990. Damals kam das Bundesgericht zum Schluss, dass Kruzifixe in öffentlichen Schulen die Religionsneutralität verletzen würden. Giusep Nay: «Ich bin der Meinung, dass auch religiöse Zeichen einer Mehrheit einer Gesellschaft Platz haben müssen und von Angehörigen anderer Religionen oder Nichtgläubigen akzeptiert werden müssen», sagt er gegenüber der «Zentralschweiz am Sonntag».

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