Zahl der Schweinegrippefälle in der Infanterie RS 11 geht zurück
Die Zahl der Grippefälle in der Infanterie RS 11 geht zurück. Von den rund 35 Patienten, die gestern Montag noch in der Krankenabteilung Herisau, vom Rest der Armeeangehörigen separiert, behandelt und betreut wurden, befinden sich noch 25 in der Obhut der Ärzte. Zehn Armeeangehörige konnten entlassen werden und befinden sich wieder bei der Truppe. Einer der beiden Rekruten in Spitalpflege kann bereits gestern, der andere voraussichtlich heute Mittwoch entlassen werden.
Am Dienstag befanden sich noch 25 Rekruten mit Symptomen auf der Krankenabteilung. Die meisten von ihnen sind fieberfrei. Bei den Rekruten, die sich gestern nach dem Einrücken mit Symptomen gemeldet hatten, wurden acht Tests durchgeführt. Die Ergebnisse bestätigen das H1N1-Virus.
Seit letzter Woche sind zehn zusätzliche Sanitäts-Soldaten und ein Unteroffizier von den Sanitäts-Schulen Airolo in der Krankenabteilung im Einsatz. Sie unterstützen die drei Ärzte und zwei Krankenpfleger vor Ort.
Die Rekrutenschule mit Standort St. Gallen verfügt über vier verschiedene Unterkunfts-Standorte, nämlich Neuchlen (Kompanien 1 und 2), Herisau (Kompanie 3), Waldstatt (Kompanie 4) und Bronschhofen (Kompanie 5). In vier von fünf Kompanien gibt es Erkrankungen. Zu dieser Jahreszeit ist ein solches Krankheitsbild nicht aussergewöhnlich.
Die vorgestern Montag vom Oberfeldarzt angeordnete Ausgangssperre von drei bis vier Tagen bleibt vorsorglich in Kraft.



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