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Wikileaks: Jeder Steuersünder ein Sargnagel

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Jetzt will Wikileaks Schweizer Banken knacken und in den nächsten Tagen Daten von Steuersündern veröffentlichen die ihre Gelder hier gebunkert haben. Jeder aufgedeckte Steuersünder ist ein weiterer Sargnagel für den Bankenplatz Schweiz.

Der Schweizer Banker Rudolf Elmer, der 2002 seinen Posten beim Schweizer Vermögensverwalter Julius Baer aufgeben musste, hat am Montag zwei CDs mit angeblich brisanten Daten zu Bankkonten an die Enthüllungsplatform Wikileaks übergeben. Bis zu seiner Entlassung war Elmer als leitender Geschäftsführer für Julius Bär auf den Cayman Islands tätig.

Elmer hatte das Material zuvor schon vor Jahren dem damaligen Bundesfinanzminister Peer Steinbrück ohne Geldforderung angeboten, der jedoch kein Interesse zeigte. Es geht es um zwei CDs. Darauf sind Konto-Daten von rund 2000 Bank-Kunden gespeichert. Sie enthalten der Namen von Multi-Millionären, internationale Firmen Hedgefonds, Prominenten, sowie deutschen Politikern.

Denkbar wäre es, dass die Schweizer Postfinance Auslöser dieser Reaktion ist. Postfinance soll im Zusammenhang mit Informationen über das Spendenkonto von Wikileaks-Gründer Julian Assange das Postgeheimnis verletzt haben. Zuvor hatte PostFinance das Konto von Assange im Dezember geschlossen, über das Spenden für die Enthüllungsplattform im Internet liefen.

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