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Schweiz entsendet Such- und Abklärungsteam nach Japan

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Nach einer offiziellen Anfrage der japanischen Regierung, hat das EDA beschlossen, ein Such- und Abklärungsteam in das japanische Katastrophengebiet zu entsenden. Es besteht aus 25 Spezialisten und neun Suchhunden.

Das Schweizer Such- und Abklärungsteam wird am Sonntag früh in Japan eintreffen. Es besteht aus 25 Schweizer Spezialisten sowie neun Suchhunden. In Japan wird es in zwei Gruppen eingesetzt.  

Die erste Gruppe hat einen Suchauftrag. Sie wird mit Hilfe der Suchhunde und technischer Ortungsgeräte nach verschütteten Personen suchen. Sie wird voraussichtlich primär im vom Tsunami betroffenen Gebiet eingesetzt. Die zweite Gruppe hat den Auftrag, dringendste Bedürfnisse abzuklären, speziell auch im Bereich Umwelt, die Koordination mit den Behörden sicherzustellen, um allenfalls erste Soforthilfemassnahmen einzuleiten.

Zwei Spezialisten des Schweizerischen Korps für Humanitäre Hilfe (SKH) werden aus Peking kommend bereits am Samstagabend in Japan eintreffen.  

Mit der Entsendung des Such- und Abklärungsteams reagiert die Schweiz auf ein Hilfegesuch der japanischen Regierung. Bereits kurz nach Bekanntwerden der Erdbeben- und Tsunamikatastrophe im Nordosten Japans, hat die Schweiz Hilfe angeboten.  

Die Einsatzleitung der Humanitären Hilfe des Bundes steht im permanenten Kontakt mit den japanischen Behörden, der UNO, den Partnerländern und der Schweizer Vertretung vor Ort.

Die Schweizer Vertretung in Tokio wird zudem mit drei zusätzlichen Mitarbeitern aus dem Kriseneinsatzpool EDA (KEP) verstärkt.

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