UNICEF ruft auf zur Solidarität mit misshandelten Mädchen
UNICEF lädt Schweizerinnen und Schweizer dazu ein, sich stark zu machen für misshandelte Mädchen: Gewalt an Mädchen und Frauen ist eine der häufigsten und am weitesten verbreiteten Menschenrechtsverletzungen mit oft irreparablen Folgen für die Opfer. Die Investition in Mädchen und ihre Rechte ist ein moralisches Gebot – lohnt sich aber auch aus gesellschaftspolitischer und ökonomischer Sicht.
Millionen von Mädchen weltweit erleben Gewalt als Teil ihres Alltags. Mädchen werden systematisch vernachlässigt, geschlagen, beschnitten, vergewaltigt, zwangsverheiratet, umgebracht, in die Prostitution oder Sklaverei getrieben. Weibliche Föten werden in vielen Ländern gezielt abgetrieben. Geschlechtsspezifische Gewalt findet überall statt: in Kriegsgebieten und Flüchtlingslagern, auf Feldern, in der Öffentlichkeit, an der Arbeit, in Schulen, aber auch zu Hause.
Mädchen haben ein Recht auf Gleichbehandlung
Diskriminierung und Gewalt haben in der Regel irreparable Konsequenzen für Mädchen Umgekehrt ist die Erfüllung der Rechte von Mädchen – Recht auf Gesundheit, auf Bildung und Schutz vor Gewalt und Missbrauch – der beste Weg, ihnen die Entwicklung ihres physischen, emotionalen, ökonomischen und sozialen Potenzials zu ermöglichen. Die Investition in Mädchen lohnt sich, denn gut ausgebildete, gleichberechtigte Frauen stützen und ermöglichen eine nachhaltige gesellschaftliche Entwicklung.
UNICEF macht sich stark für Mädchen
UNICEF engagiert sich weltweit in verschiedenen Programmen für den Schutz und die Unterstützung für von Gewalt betroffenen Mädchen, Mädchenbildung, eine bessere gesellschaftliche Stellung von Mädchen und Frauen sowie die Einhaltung und Umsetzung der Kinderrechtskonvention. Ihre diesjährige Herbstkampagne widmet UNICEF Schweiz den Mädchen.
Die breit angelegte Werbekampagne wird unterstützt durch eine Branding-Kampagne mit der Sängerin Sina, die mittels Plakaten und Spots verbreitet wird. UNICEF-Botschafter Kurt Aeschbacher steht – gemeinsam mit Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Kultur – mit einer Videobotschaft für die Sache der Mädchen ein. Auf der Microsite «www.stopp-gewalt-an-maedchen.ch» können sich Unterstützerinnen und Unterstützer in eine virtuelle, weltumspannende Menschenkette einreihen und so ihre Solidarität mit von Gewalt betroffenen Mädchen bekunden. Anlässlich der Aktionswochen «16 Tage gegen Gewalt an Frauen» zwischen dem 25. November und dem 10. Dezember, die von verschiedenen Schweizer Organisationen getragen werden, bietet UNICEF anlässlich diverser Anlässe weitere Möglichkeiten zur Information und zur aktiven Unterstützung.



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