Home | Panorama | Wintermonate: Richtig lüften und Schimmel vermeiden

Wintermonate: Richtig lüften und Schimmel vermeiden

Schriftgrösse: Decrease font Enlarge font
image

Es wird frostig draussen und in den Wintermonaten laufen die Heizkörper wieder auf Hochtouren. Doch genauso wichtig wie das Heizen der Wohnung ist auch das regelmässige Lüften. Ob im Badezimmer nach dem Duschen, in der Küche beim Kochen oder im Wäschezimmer im Keller, überall entsteht Feuchtigkeit, die ihren Weg aus der Wohnung finden muss. Lesen Sie in unserem Ratgeber, welche Fehler man vermeiden sollte und wie man den richtigen Durchzug schafft.

Es gibt Fehler, die können ganz klar vermieden werden. Oft genügt es, sein eigenes Verhalten einmal genau unter die Lupe zu nehmen. Wir stellen im Folgenden Tipps zum richtigen Durchlüften dar und weisen auf typische Fehler hin – vielleicht ertappen Sie sich ja dabei, den ein oder anderen dieser Fehler selbst schon einmal gemacht zu haben:

  • Regelmässig Lüften: Durchschnittlich entstehen in einem 4-Personen-Haushalt über den Tag verteilt ganze zwölf Liter Wasser. Die müssen natürlich raus, bevor sie sich an der kältesten Stelle der Wohnung ablagern und so Schimmel entstehen kann. Einmal für eine Stunde das Fenster zu öffnen, reicht da nicht aus. Idealerweise sollte man deshalb zwei- bis viermal am Tag Lüften – in besonders anfälligen Räumen wie Bad und Küche gerne häufiger.
  • Stosslüften statt Dauerlüften: Die Dauer ist ausschlaggebend für das richtige Lüften. Dabei gilt generell: Stosslüften statt Dauerlüften. Bleibt ein Fenster für lange Zeit gekippt, hat das nur zur Folge, dass die Räume auskühlen. Ein effektiver Luftaustausch, welcher Feuchtigkeit nach draussen bringt, findet nicht statt.
  • Effektives Querlüften: Eine besonders effektive Variante ist das sogenannte Querlüften, also das gleichzeitige Öffnen von Fenstern in gegenüberliegenden Räumen und natürlich auch der Zimmertüren. So entsteht ein idealer Luftzug und ein effektiver Luftaustausch kann stattfinden.
  • Heizung aus: Beim Lüften gilt: Immer die Heizungsventile ausdrehen! Auch wenn das Fenster nur für zehn Minuten geöffnet ist, wird zu viel Energie verschwendet und sprichwörtlich das Geld aus dem Fenster geschmissen beziehungsweise herausgeblasen.

Moderne Neubauten bedürfen besonderer Lüftung

Ironischerweise muss man gerade bei modernen Neubauten besonders aufs richtige Lüften achten. Durch ihre sehr gute Wärmedämmung und Luftdichtheit bescheren sie den Bewohnern zwar Ersparnisse bei Heizkosten, andererseits gelangt die im Haus entstandene Feuchtigkeit auch nur schwer nach aussen. Viele Neubauten haben deshalb ein integriertes Lüftungssystem, das die Luft kontrolliert austauscht und die Feuchtigkeit nach aussen trägt. Wer mit neuen Fenstern die Energieeffizienz verbessern möchte, sollte deshalb die Wohnungssanierung nie ohne professionelle Beratung und ein ganzheitliches Konzept für Wärmedämmung beginnen. Mittlerweile stellen auch verschiedene Online-Versandhäuser für Fenster, wie beispielsweise fensterversand.ch, hilfreiche Informationen zu diesem Thema zur Verfügung.

Wie schädlich ist Schimmelbefall?

Höchste Priorität sollte natürlich sein, durch richtiges Lüften dem Schimmel keinen Nährboden zu bieten. Entdeckt man dennoch die unliebsamen Flecken im Badezimmer oder in der Küche, muss man keinesfalls in Panik ausbrechen. Schimmelpilze sind Teil des Alltags und gesunde Menschen sollten keine Angst haben, durch ihn krank zu werden. Die Wahrscheinlichkeit dafür sei sehr gering, so Experten. Fakt ist jedoch, dass Schimmel Allergien auslösen kann, die sich ähnlich wie Heuschnupfen oder Asthma äussern können. Leidet man bereits unter Beschwerden wie Heuschnupfen, Neurodermitis oder anderen Allergien, ist das Risiko noch höher.

hinzufügen zu: Add to your del.icio.us del.icio.us | Digg this story Digg
  • email An einen Freund versenden
  • print Druckversion
  • Plain text Klartext
Tags
Keine Tags für den Artikel vorhanden
Umfrage: Medienvertrauen
Amerikaner vertrauen Trump laut einer Umfrage mehr als den Medien. Wie sieht das bei unseren Lesern aus?